Sagen des klassischen Altertums

Heute mal ein ganz anderes Thema.
Empfehlen möchte ich die Projektwebseite www.sagen.at. Dort sind neben 15.774 weiteren traditionellen Sagen aus vielen Ländern der Welt auch die schönsten Sagen des klassischen Altertums, übersetzt und veröffentlicht von Gustav Schwab, gespeichert. Außerem findet man auf der Seite über 1.000 Märchen. Damit ist sagen.at die größte deutschsprachige Sagensammlung im Internet mit derzeit über 19.000 Texten. Die Seite wird privat finanziert, dennoch geht es aber um eine wissenschaftlich korrekte Wiedergabe der Sagen. Das Projekt ist auf die Zusendung von Sagentexten mit Quellenangabe angewiesen.

Außerdem möchte ich auf einen guten Text zum Thema Anarchie im Blog der Anarchistischen Föderation Berlin hinweisen. Hier wird richtig erkannt, dass der Anarchismus, so schön er auch sei, eine Kehrseite hat: Nämlich das die Freiheit in Faustrecht umschlagen kann. Deswegen ist die Anarchie sehr anspruchsvoll und, wenn gelungen, die höchste Form sozialer Ordnung.


2 Antworten auf „Sagen des klassischen Altertums“


  1. 1 Machnow 02. Januar 2008 um 14:02 Uhr

    zu beachten ist bei sagen, märchen und legenden, aber vor allem volksliedern, dass dadurch oft nationale identitäten konstruiert werden. sie funktionieren oft affirmativ der gesellschaft gegenüber. sie sind teil einer volkspädagogik, die ganz bestimmt nicht emanzipativ gemeint war… ansonsten sind diese absurden geschichten als politischer indikator recht interessant. ausserdem auch noch schön zu lesen.

  2. 2 Thomas 02. Januar 2008 um 14:20 Uhr

    Deswegen habe ich auch in erster Linie auf die klassischen Sagen hingewiesen. Sie sind ein Teil des europäischen Kulturschatzes.

    In vielen Sagen sind die Helden nicht unbedingt ein Vorbild für ein obrigkeitshöhriges Leben. Ich denke da z.B. an den Fortunatus, die Magelone und die Melusine. Dein Argument kann man von daher nicht unbedingt verallgemeinern, denke ich, aber manchmal trifft es sicherlich zu.

    Bei Sagen, Liedern und Märchen handelt es sich um Literatur. Es ist ziemlich absurd dabei von „absurden Geschichten“ zu sprechen.

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