kopfstoss.fm, die Siebente!

Am 2. März gibts die Siebente Sendung von kopfstoss.fm von 15 bis 16 Uhr bei Radio Corax zu hören. Der livestream ist an diesem Tag hier oder direkt über Radio Corax zu finden. Diesmal gehts (wieder einmal) um Sachsen Fanszene. Thema ist zum einen das Online Radio von Sachsen Leipzig, die sogenannte Leutzscher Welle, sowie die neue Drohne der sächsischen Polizei zur Überwachung von Hools aus der Luft.

Die Leutzscher Welle berichtet, nach eigenen Angaben, vor allem von Spielen der ersten Männermannschaft des FC Sachsen Leipzig im weltweiten Netz. Dazu kommen Sendungen zwischen den Begegnungen, die Informationen und Unterhaltung bieten und über den Verein hinausgehen. Die Popularität dieses Senders scheint sehr hoch zu sein. Es gab wohl, so erzählt mensch sich, oft schon mehr Zuhörer, als Zuschauer im Stadion. Ob das wohl so erwünscht war?

Das zweite Thema ist um einiges brisanter. Es geht nämlich um den neuen SensoCopter der sächsischen Polizei. Dieser wurde am 15. Februar durch den sächsischen Innenminister Albrecht Buttolo feierlich in Dresden an die Polizei übergeben. Die hat ihn dann natürlich gleich am Samstag übernommen und ordnungsgemäß in Dienst gestellt. Diese neue Beweissicherungstechnik kostet pro Stück 65.000 Euro. Die sächsische Polizei hat sich fünf davon geleistet. Mit der Aufrüstung geht eine Image-Kampagne einher. Mit Randale schadet Sachsen sollen gewalttätige Ausschreitungen in Sachsens Stadien verhindert werden. Denn, wenn wir gemeinsam mit den Vereinen die Ausschreitungen bei Fußballspielen nicht in den Griff kriegen, befürchte ich einen weiteren Imageverlust für Sachsen und die Nichtberücksichtigung bei der Vergabe von internationalen Spielen, erklärte ganz schäublelike der Innenminister Buttolo gegenüber mdr. Ich frag mich langsam ernsthaft, ob Paranoia ansteckend ist?

Auf jeden Fall lohnt es sich reinzuhören. Und wer nicht live zuhören kann, der kann spätestens 10h später den Audiobeitrag runterladen.

Den Stream am 2.3., 15-16 Uhr gibts hier.
Die Konserve 10h später hier.