Comments on: Besucherbetreuung wird Hunden zum Fraß vorgeworfen http://aka.blogsport.de/2008/04/09/besucherbetreuung-wird-hunden-zum-frass-vorgeworfen/ Berliner Assoziation für Theorie und Praxis Sat, 19 Oct 2019 23:29:55 +0000 http://wordpress.org/?v=1.5.1.2 by: securitaswatch http://aka.blogsport.de/2008/04/09/besucherbetreuung-wird-hunden-zum-frass-vorgeworfen/#comment-340 Fri, 11 Apr 2008 13:56:01 +0000 http://aka.blogsport.de/2008/04/09/besucherbetreuung-wird-hunden-zum-frass-vorgeworfen/#comment-340 Wie die Sicherheitsfirma "Securitas" mit Betriebsräten umgeht konnte vor circa 14 Tagen in Frankfurt / Main beobachtet werden. Als es nämlich darum ging einen Wahlvorstand zu bilden wurden alle Mitarbeiter_Innen, die sich als Kandidaten meldeten, fristlos entlassen. Arbeitnehmerorganisation scheint für die Jungs in den schicken Blauen Armanianzügen ein rotes Tuch zu sein. Rechtliche Grundlagen sind ihnen dabei ähnlich egal wie der Geschäftsführung der T&#38;M GmbH... Übrigens wollte ver.di Hessen Strafanträge (dh. Anzeige) wegen Behinderung der Betriebsratswahl stellen. Wurde das im Technikmuseum auch getan? Da gabs doch auch Behinderungen bei der Wahl. (siehe <a href="http://hessen.verdi.de/pressemitteilungen/showNews?id=2137be3a-fccb-11dc-56c7-0019b9e321e1"><em>ver.di Hessen</em> Presseerklärung</a> und <a href="http://www.neues-deutschland.de/artikel/126599.html"><em>Neues Deutschland</em></a>) Wie die Sicherheitsfirma „Securitas“ mit Betriebsräten umgeht konnte vor circa 14 Tagen in Frankfurt / Main beobachtet werden. Als es nämlich darum ging einen Wahlvorstand zu bilden wurden alle Mitarbeiter_Innen, die sich als Kandidaten meldeten, fristlos entlassen. Arbeitnehmerorganisation scheint für die Jungs in den schicken Blauen Armanianzügen ein rotes Tuch zu sein. Rechtliche Grundlagen sind ihnen dabei ähnlich egal wie der Geschäftsführung der T&M GmbH…

Übrigens wollte ver.di Hessen Strafanträge (dh. Anzeige) wegen Behinderung der Betriebsratswahl stellen. Wurde das im Technikmuseum auch getan? Da gabs doch auch Behinderungen bei der Wahl.

(siehe ver.di Hessen Presseerklärung und Neues Deutschland)

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by: Machnow http://aka.blogsport.de/2008/04/09/besucherbetreuung-wird-hunden-zum-frass-vorgeworfen/#comment-339 Fri, 11 Apr 2008 07:30:10 +0000 http://aka.blogsport.de/2008/04/09/besucherbetreuung-wird-hunden-zum-frass-vorgeworfen/#comment-339 Unglaublich, was da im Technikmuseum läuft. Umso trauriger ist es, dass es kaum Widerstand gegen diese irrationale Willkür von Seiten der Geschäftsführung der T&#38;M gibt. Einer der Geschäftsführer soll nun gehäuft Besucherbetreuer angeflaumt haben und gefordert haben, dass die Mitarbeiter ihre vertraglich zustehenden Pausen zu einem ihm genehmen Zeitpunkt zu nehmen haben... Die Herren Großmonarchen von T&#38;M haben ihre nette Lieblingschef-Maske fallen gelassen. Das Tribunal der Technikmuseum-Inquisition hat sich konstituiert... Unglaublich, was da im Technikmuseum läuft. Umso trauriger ist es, dass es kaum Widerstand gegen diese irrationale Willkür von Seiten der Geschäftsführung der T&M gibt. Einer der Geschäftsführer soll nun gehäuft Besucherbetreuer angeflaumt haben und gefordert haben, dass die Mitarbeiter ihre vertraglich zustehenden Pausen zu einem ihm genehmen Zeitpunkt zu nehmen haben… Die Herren Großmonarchen von T&M haben ihre nette Lieblingschef-Maske fallen gelassen. Das Tribunal der Technikmuseum-Inquisition hat sich konstituiert…

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by: Thomas http://aka.blogsport.de/2008/04/09/besucherbetreuung-wird-hunden-zum-frass-vorgeworfen/#comment-338 Thu, 10 Apr 2008 21:49:50 +0000 http://aka.blogsport.de/2008/04/09/besucherbetreuung-wird-hunden-zum-frass-vorgeworfen/#comment-338 Das Angebot, man könne ab dem 1. Mai bei Securitas arbeiten, ist tatsächlich eine ziemliche Frechheit. Für 5,25 Euro brutto lohnt es sich doch kaum noch aus dem Haus zu gehen - aber vorher muss man dann auch noch eine kostenpflichtige Grundausbildung machen. Zum Glück gibt es noch unabhängige Arbeits- und Sozialgerichte. Das Angebot, man könne ab dem 1. Mai bei Securitas arbeiten, ist tatsächlich eine ziemliche Frechheit. Für 5,25 Euro brutto lohnt es sich doch kaum noch aus dem Haus zu gehen – aber vorher muss man dann auch noch eine kostenpflichtige Grundausbildung machen.
Zum Glück gibt es noch unabhängige Arbeits- und Sozialgerichte.

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by: Besorgter Bürger http://aka.blogsport.de/2008/04/09/besucherbetreuung-wird-hunden-zum-frass-vorgeworfen/#comment-337 Thu, 10 Apr 2008 07:52:21 +0000 http://aka.blogsport.de/2008/04/09/besucherbetreuung-wird-hunden-zum-frass-vorgeworfen/#comment-337 Schön, dass es doch noch Informationen jenseits von <em>ver.di</em> gibt. Und, die kommt dann auch mal kritisch auf den Punkt. Schon die erste Presseerklärung zur Betriebsversammlung ging unter. Erst die Artikel hier auf dem Blog und später in der <a href="http://www.jungewelt.de/2008/03-27/054.php"><em>jungen Welt</em></a>, der <a href="http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/print/berlin/735957.html"><em>Berliner Zeitung</em></a>, <a href="http://www.taz.de/regional/berlin/aktuell/artikel/1/museumsreife-arbeitgeber/?src=TE&cHash=bd2c9c8236"><em>taz</em></a> und <a href="http://www.neues-deutschland.de/artikel/126274.html#"><em>Neues Deutschland</em></a> sind bestimmt nicht auf das betreiben von <em>ver.di</em> entstanden. Die Leute von denen schwiegen nämlich und ließen die Beschäftigten der T&#38;M schnöde alleine. Sie versuchten sogar die Kundgebung, die ordentlich Druck auf die Geschäftsführung (Böndel, Steinle, Bretzel) ausgeübt hat, abzusagen und zu delegitimieren. Wie heute die Strassenbahner in Berlin zeigen, muss mensch auch <em>ver.di</em> manchmal vor vollendete Tatsachen stellen. <em>ver.di</em> kämpft nicht, sondern labbert nur rum. Anstatt die Interessen der beschäftigten zu vertreten, quatscht <em>ver.di</em> lieber telefonisch mit der Gerschäftsführung und verkauft deren Konzepte als <em>realistisch</em> und unumgänglich. Wo sind den die Konzepte von <em>ver.di</em>? Wo ist die Unterstützung für die schon Entlassenen, die Unterdruckgesetzten, diejenigen, die ihre Entlassung befürchten? Reden hilft nicht immer. Eine klare Positionierung, die uneingeschränkte Unterstützung der Forderungen des betriebsinternen Flyers (als <a href="http://media.de.indymedia.org/media/2008/03//211178.pdf">pdf</a>) - ordnungsgemäße Arbeitsverträge für alle, Wieder- und Neueinstellung bei T&M (!), Zahlung des gewerkscahftlich geforderten Mindestlohns von 7,50 Euro - das wäre jetzt nötig. Aber was tut <em>ver.di</em>. Genau das Gegenteil. Ein Ausgliederung der beschäftigten wird befürwortet... Der großzügige Sklavenvertrag von SECURITAS, den <em>ver.di</em> zumindest für bedenkenswert hält, ist ein witz. Eigentlich sollte darüber <u>niemand</u> ansatzweise nachdenken. Die Besucherbetruer_Innen werdne nämlich dann zu Leiharbeitern (!), die überall in Berlin eingesetzt werden dürfen. Als Sicherheitsdienstmitarbeiter (!) zum Beispiel. Die Ausbildung von 40h muss selbst bezahlt werden. Dass heißt also, der/die vom Besucherbetreuer_In deklassierte soll einen monat <u>ohne</u> lohn lernen / arbeiten. Und den zweiten monat bekommt SECURITAS den Lohn, weil bei denen muss die Ausbildung abbezahlen werden. (Ich glaube, bei Menschenhändlern, Schleusern, Zwangsverprostituierten u. ä. Kriminellen geht es ähnlich ab.) Zusammengefasst bedeutet dieser Vertrag also, dass die Beschäftigten <u>zwei</u> Monate kein Geld habe. Wovon leben die denn dann? Noch krasser ist aber, dass es ja <u>gültige Verträge</u> gibt. Diese müssten vorher gekündigt werden. Ganz selbstverständlich ntürlich. Mit Billigung von <em>ver.di</em>. Die beschäftigten verlieren so im Handstreich alle Ansprüche, die ihnen laut den letzten Gerichtsurteilen <u>von Rechts wegen</u> zustehen und die hart erkämpft wurden. (Sogar mit Hilfe von <em>ver.di</em>.) <b>Also, wo soll da das Angebot sein?</b> Da sind ganz andere Begriffe einschlägig. Und trotzdem betrachtet <em>ver.di</em> (und der Betriebsrat) diese Nötigung als Angebot. Wie scheisse!!! Ich werd mich auf jeden Fall nochmal informieren, ob ich gegen die SECURITAS Typen Peter Landschulze und Ingo Naumann Anzeige wegen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/N%C3%B6tigung#Wortlaut">Nötigung</a> stellen kann. Die Geschäftsführung der T&M - Markus Bretzel &#38; Holger Steinle - könnten (glaub ich) wegen Beihilfe zur Nötigung oder in mittelbarer Täterschaft wegen Nötigung angezeigt werden. Die Beiden wären aber auch mit auch mit <a href="http://bundesrecht.juris.de/stgb/__266.html">Untreue</a> ganz gut getroffen. Böndel hätte zwar mit der Nötigung weniger zu tun, aber für die <a href="http://dejure.org/gesetze/StGB/266.html">Untreue</a> wäre er ebenfalls als Geschäftsführer verantwortlich... Also, ich finde den Vorgang im Technikmuseum ekelhaft, grausig und vorgewerkschaftlich. Arbeitnehmerrechte werden mit Füßen getreten. Die beschäftigten werden (ebventuell strafrechtlich relevant) unter Druck gesetzt, verleumdet und in ihrer Existenz massiv bedroht. Doch <em>ver.di</em> duldet dies alles einfach nur. Unterstützung und Pressearbeit wird von dieser Seite torpediert und unprofessionell unterdrückt. Der Betriebsrat schweigt ebenfalls und erträgt jede neue Ohrfeige ganz devot, anstatt mal seine Beschäftigten zusammen zu rufen und endlich der Geschäftsführung Paroli zu bieten, endlich diejenigen zu schützen, die sie auch mal gewählt haben! Widerstand gegen die Pappnasen bei T&M wäre angesagt. Und, es gäbe Interventionsmöglichkeiten, die jedoch ausgeschlagen werden. Richter stehen auf der Seite der Besucherbetreuung. Die Presse giert nach Neuigkeiten! Die Politik läßt sich insbesondere in Berlin leicht unter Druck setzen! Es muss jetzt was getan werden, sonst werden aus den Besucherbetreuer_Innen Leiharbeitsklaven. Die Resolution ohne Presse - ganz still und heimlich im Auschuß übergeben - war einfach nur ein Schuss ins Klo! All das, <b>IST EIN SKANDAL!</b><b></b> Schön, dass es doch noch Informationen jenseits von ver.di gibt. Und, die kommt dann auch mal kritisch auf den Punkt. Schon die erste Presseerklärung zur Betriebsversammlung ging unter. Erst die Artikel hier auf dem Blog und später in der jungen Welt, der Berliner Zeitung, taz und Neues Deutschland sind bestimmt nicht auf das betreiben von ver.di entstanden. Die Leute von denen schwiegen nämlich und ließen die Beschäftigten der T&M schnöde alleine. Sie versuchten sogar die Kundgebung, die ordentlich Druck auf die Geschäftsführung (Böndel, Steinle, Bretzel) ausgeübt hat, abzusagen und zu delegitimieren.

Wie heute die Strassenbahner in Berlin zeigen, muss mensch auch ver.di manchmal vor vollendete Tatsachen stellen. ver.di kämpft nicht, sondern labbert nur rum. Anstatt die Interessen der beschäftigten zu vertreten, quatscht ver.di lieber telefonisch mit der Gerschäftsführung und verkauft deren Konzepte als realistisch und unumgänglich. Wo sind den die Konzepte von ver.di? Wo ist die Unterstützung für die schon Entlassenen, die Unterdruckgesetzten, diejenigen, die ihre Entlassung befürchten? Reden hilft nicht immer. Eine klare Positionierung, die uneingeschränkte Unterstützung der Forderungen des betriebsinternen Flyers (als pdf) – ordnungsgemäße Arbeitsverträge für alle, Wieder- und Neueinstellung bei T&M (!), Zahlung des gewerkscahftlich geforderten Mindestlohns von 7,50 Euro – das wäre jetzt nötig. Aber was tut ver.di. Genau das Gegenteil. Ein Ausgliederung der beschäftigten wird befürwortet…

Der großzügige Sklavenvertrag von SECURITAS, den ver.di zumindest für bedenkenswert hält, ist ein witz. Eigentlich sollte darüber niemand ansatzweise nachdenken. Die Besucherbetruer_Innen werdne nämlich dann zu Leiharbeitern (!), die überall in Berlin eingesetzt werden dürfen. Als Sicherheitsdienstmitarbeiter (!) zum Beispiel. Die Ausbildung von 40h muss selbst bezahlt werden. Dass heißt also, der/die vom Besucherbetreuer_In deklassierte soll einen monat ohne lohn lernen / arbeiten. Und den zweiten monat bekommt SECURITAS den Lohn, weil bei denen muss die Ausbildung abbezahlen werden. (Ich glaube, bei Menschenhändlern, Schleusern, Zwangsverprostituierten u. ä. Kriminellen geht es ähnlich ab.) Zusammengefasst bedeutet dieser Vertrag also, dass die Beschäftigten zwei Monate kein Geld habe. Wovon leben die denn dann?

Noch krasser ist aber, dass es ja gültige Verträge gibt. Diese müssten vorher gekündigt werden. Ganz selbstverständlich ntürlich. Mit Billigung von ver.di. Die beschäftigten verlieren so im Handstreich alle Ansprüche, die ihnen laut den letzten Gerichtsurteilen von Rechts wegen zustehen und die hart erkämpft wurden. (Sogar mit Hilfe von ver.di.)

Also, wo soll da das Angebot sein? Da sind ganz andere Begriffe einschlägig.

Und trotzdem betrachtet ver.di (und der Betriebsrat) diese Nötigung als Angebot. Wie scheisse!!! Ich werd mich auf jeden Fall nochmal informieren, ob ich gegen die SECURITAS Typen Peter Landschulze und Ingo Naumann Anzeige wegen Nötigung stellen kann. Die Geschäftsführung der T&M – Markus Bretzel & Holger Steinle – könnten (glaub ich) wegen Beihilfe zur Nötigung oder in mittelbarer Täterschaft wegen Nötigung angezeigt werden. Die Beiden wären aber auch mit auch mit Untreue ganz gut getroffen. Böndel hätte zwar mit der Nötigung weniger zu tun, aber für die Untreue wäre er ebenfalls als Geschäftsführer verantwortlich…

Also, ich finde den Vorgang im Technikmuseum ekelhaft, grausig und vorgewerkschaftlich. Arbeitnehmerrechte werden mit Füßen getreten. Die beschäftigten werden (ebventuell strafrechtlich relevant) unter Druck gesetzt, verleumdet und in ihrer Existenz massiv bedroht. Doch ver.di duldet dies alles einfach nur. Unterstützung und Pressearbeit wird von dieser Seite torpediert und unprofessionell unterdrückt. Der Betriebsrat schweigt ebenfalls und erträgt jede neue Ohrfeige ganz devot, anstatt mal seine Beschäftigten zusammen zu rufen und endlich der Geschäftsführung Paroli zu bieten, endlich diejenigen zu schützen, die sie auch mal gewählt haben! Widerstand gegen die Pappnasen bei T&M wäre angesagt. Und, es gäbe Interventionsmöglichkeiten, die jedoch ausgeschlagen werden. Richter stehen auf der Seite der Besucherbetreuung. Die Presse giert nach Neuigkeiten! Die Politik läßt sich insbesondere in Berlin leicht unter Druck setzen! Es muss jetzt was getan werden, sonst werden aus den Besucherbetreuer_Innen Leiharbeitsklaven. Die Resolution ohne Presse – ganz still und heimlich im Auschuß übergeben – war einfach nur ein Schuss ins Klo!

All das, IST EIN SKANDAL!

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