Du bist eingeladen!

Fluten 3.0
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    Fluten 3.0 – fAirport Hamburg?

    Ungefähr 14.000 mal wurde letztes Jahr aus Deutschland abgeschoben und Hamburg mischt dabei nicht unerheblich mit. Wie viele Leute in Hamburg ohne (ausreichende) Papiere leben, ist ungewiss. Doch es sind viele, so viele, dass diese Situation nicht mehr einfach unter den Teppich gekehrt werden kann. Medizinische Beratungsstellen organisieren daher eine lang nicht ausreichende Versorgung, die Diakonie ermittelt in einer Studie die Lebenssituation illegalisierter Menschen in Hamburg, ver.di hat eine Anlaufstelle für papierlose ArbeiterInnen eingerichtet. Und wir? Wir meinen, das Geschäft mit den Abschiebungen hört einfach auf. Das ist gut für die Betroffenen. Das ist gut für die Gesellschaften, in denen wir leben wollen.

    (Flyer, pdf)

    Wir fordern: Keine Abschiebungen vom Hamburger Flughafen

    Wir laden zu einer großen öffentlichen Begehung des Hamburger Flughafens am Freitag, den 22.08.2008. Ob adrett im Smoking, touristisch mit Rollköfferchen, laut durch die Soundanlage, plakativ mit Transparenten, wütend mit Sonnenbrille, bunt als Clowns…

    An diesem Tag wird es zu informativen Behinderungen in den Terminals 1 und 2 sowie den Zufahrtsstraßen zum Flughafen kommen. Es ist mit einem erhöhten Aufkommen von Besucher_Innen zu rechnen, so dass eine reibungslose Abfertigung an den Schaltern der Airlines nicht gewährleistet werden kann. Vielfältige Angebote und phantasievolle Aktionen werden über die
    menschenverachtende europäische Abschiebepolitik am Beispiel der Hamburger Behörden informieren und die Möglichkeit bieten, eigenen Vorstellungen von Mobilität Ausdruck zu verleihen.

    Wir rufen laut und öffentlich: Nein! zur europäischen Abschiebepolitik und der Rolle, die Hamburg dabei spielt. Das werden wir zu einem Stadtgespräch machen. Wir werden deutlich machen, dass der Preis der schweigenden Duldung oder des Mitmachens im Geschäft mit Abschiebungen hoch ist.

    (Presseinfo, pdf)


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Auf zum Klima- / Antira Camp!

ps. Tagesthemen Beitrag zur Auftaktkundgebung und zum Camp.