La Vida que vendrá!


. . . via Senza Soste!

Der Klassiker El pueblo unido (auf deutsch) in einer aufgefrischten HipHop Version von der italienischen Band 99 Posse aus Neapel. Ihr Text ist, verglichen mit dem Original, nur marginal verändert. Kraftvoll und kämpferisch wird er erneuert! Das Video verknüpft dabei die alten mit den neuen Guerilleros aus Prag, Madrid, Genua, Chiapas usw! Schon vor Jahren war die jungle World voll des Lobes über die Hausbesetzer, die HipHop mit Texten gegen Mieterhöhungen und mit positivem Bezug auf die Revolutionären Zellen machen. Also, immer dran denken…

El pueblo unido


7 Antworten auf „La Vida que vendrá!“


  1. 1 tee 08. September 2008 um 17:44 Uhr

    wow, grad eben (17:22) „el pueblo unido“ seit monaten mal wieder gehört. das kann kein zufall sein!

  2. 2 Butch Jonny 08. September 2008 um 17:50 Uhr

    denk ich auch! das war auf keinen fall zufall. ich spüre es. die revolution wird bald kommen… ;-)

  3. 3 kuba 09. September 2008 um 12:08 Uhr

    finde das video größtenteils ehrlich gesagt ziemlich scheiße!
    soll man sich jetzt daran aufgeilen, dass ein polizist brennt?
    kann es nicht so ganz verstehen!?

  4. 4 Butch Jonny 09. September 2008 um 16:00 Uhr

    also, ich finde das video zum großen teil sehr gut. der brenndende polizist is mir erst jetzt aufgefallen. wer sich daran aufgeilen kann, scheint auch ne mächtige macke zu haben.

    für mich zeigt das video eher internationalen widerstand gegen ein polizeisystem. die demonstranten sind größtenteils friedlich, werdne (wie in chiapas) verhaftet oder gekesselt. sie demonstrieren frech udn bunt.

    auf anderen sequenzen sind polizisten zu sehen, die angegriffen werden, die flüchten, kurz, der protest hat sie kurz vertrieben. jeder weiß aber auch, dass dies nur kurz ist. das der vermeintlich sieg teuer erkauft ist. festnahmen, folter (genua), verletzungen, knast steht den meisten bevor. es ist nämlich auch zu sehen, dass die demonstranten, im gegensatz zur polizei, NICHT gepolstert sind. das sie keine schilde haben, nur vereinzelt schlagstöcke, dass sie nciht mit wasserwerfern durch die gegend fahren und straßen von menschen (nicht von feuerchen) räumen.

    das video ist lediglich ein wenig hoffnung, zeigt aber durchaus auch problematisch, das die gewalt des staates gegen seine gegner diese ebenfalls zu gewaltätigen macht. es leiden immer – auf beiden seiten – die menschen hinter der vermummung, unter der polsterung und dem helm. die verantwortlichen politiker lachen sich ins fäustchen! sie haben sowieso gewonnen!

    in diesem video ist eben alles vereint. repression (gegen mexikanische aktivisten), gewerkschaftliche demonstrationen, hausbesetzungen, bunter, lauter friedlicher protest UND – was selten vorkommt – flüchtende polizisten. letzteres mag scheiße sein und sollte bestimmt nix zum aufgeilen sein. aber es gehört zu protest. und manchmal ist es gut zu wissen, dass es auch solche sznen gibt..

    ps: steine sind nit gut. wasser und ganz viel farbe vielelicht schon ;-)

  5. 5 Thomas 14. September 2008 um 23:16 Uhr

    Dennoch finde ich es problematisch, dass das Video fast nur Gewaltszenen zeigt. Ich sehe darin kaum Hoffnung. Das damit auf die Gewaltätigkeit der meisten Polizeisysteme auf der Welt hingewiesen wird, ist durchaus richtig – wenngleich in dem Video die Polizei zumeinst in der Defensive ist, das durchaus ein falsches Bild über die realen Umstände zeigt.

  6. 6 Butch Jonny 15. September 2008 um 0:13 Uhr

    das video beantwortet die gewaltfrage ganz einfach mit einem klaren JA. ich würde dies nicht so klar mit ja beantworten. das diese frage eben sehr problematisch und hochumstritten ist, ist mir auch klar.

    nur sehe ich in dem video menschen, die sich gegen staatliche polizeiroboter wehren. sie fordern die staatliche gewalt heraus. sie stellen sie als staatliche gewalt aus. der staat ist es, der sich mit wasserwerfern, gepolstert, mit gummiknüppeln und schilden bewaffnet gegen den protest stellt. es sind einfache junge leute. sie nehmen ihr schicksal in die hand und demonstrieren! sie werden gestört ihren protest denjenigen zu zeigen, die er treffen soll. die verbarrikadieren sich. das diese grenzen angegriffen werden, verwundert mich nicht. die herren hinter ihren menschlichen barrikaden entscheiden jeden tag neu über die existenz eines jeden einzelnen. sie spucken ihm jeden tag ins gesicht und machen sich später in ihren nachrichtensendungen über die hungerndenm wohnungs- und arbeitslosen lustig. sie beschimpfen sie als parasiten, arbeitsunwillige oder was weiß ich noch, was für widersinniges. doch die wollen nur leben. so wie die protestierenden im video. sie wollen leben und denjenigen endlich das zurückgeben, was sie jeden tag von den herrschenden erfahren. gewalt, mißhandlung, zerstörung ihres lebens…

    ich würde nicht unbedingt steine werfen. ich würde auch nicht unbedingt gitterzäune als rammbock benutzen. ich würde, wie am ende des videos, dem polizisten seinen stock klauen, sie mit farbe bemalen, ihnen blümchen ins gesicht werfen. nur würde ich wahrscheinlich für all das fett eins auf die fresse kriegen. so wie die zwei, die am letzten mittwoch das transparent auf der bühne gezeigt haben. die mußten ins krankenhaus. sie haben lediglich ihre meinung gesagt, wurden nicht abgeführt oder freunslich zum gehen aufgefordert. sie wurden hinter die bühne gezerrt, auf den boden geschmissen und zusammengetreten. von polizisten. und jeder von uns kennt solch eine geschichte.

    die gewalt der demonstranten sehe ich aus dieser perspektive etwas anders. ich weiß aber auch, dass diese gewalt des protestes auch seinen problematisches hat.

  1. 1 redblog.twoday.net Trackback am 10. September 2008 um 21:32 Uhr
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