Kein Raum für Rassismus!


Unter dem Motto IPAHB Halt’s Maul! Rassist_innenaufmarsch stoppen! mobilisiert das Antifaschistische Heinersdorf Bündnis gemeinsam mit den North-East Antifascists (NEA) zur Gegenkundgebung um 17:30 Uhr auf den Gárbatyplatz (S/U Bahnhof Pankow).

    Am 16. Oktober weiht die muslimische Ahmadiyya-Gemeinde ihre Moschee in Pankow-Heinersdorf, und damit die erste in Ostdeutschland, ein. Wie nicht anders zu erwarten, hat dazu die kulturalistisch-rassistische „Interessengemeinschaft Pankow-Heinersdorfer Bürgerinitiative“ (IPAHB) ihr Erscheinen angekündigt und mobilisiert in klassisch-rassistischer Manier gegen die nun fertiggestellte Moschee . . .

    Wir stehen ein für eine Welt, in der kulturalistische und rassistische Diskriminierungen keinen Platz haben. Für eine ausgewogene und emanzipatorische Religionskritik und für eine solidarische Gesellschaft frei von religiöser und rassistischer Ausgrenzung!

Die Emanzipative Antifaschistische Gruppe (EAG) Gruppe mobilisiert ebenfalls zu Gegenaktionen. Ihr Motto ist ipahb und NPD austrocknen!. Infos gibts bei indymedia und hier.

Die Bürgerlichen demonstrieren ebenfalls am 16. Oktober. Das Bündnis Wir sind Pankow – weltoffen & bunt ruft am explizitesten gegen die Nazis auf.


    Dieser erneute Versuch, in unserem Bezirk gezielt Ängste vor fremden Kulturen zu schüren und politisch zu missbrauchen, ist nicht hinnehmbar! Rechtsextremismus und Rassismus sind antidemokratische Haltungen, denen wir uns entgegenstellen müssen!

Zusammen mit der Zukunfstwerkstatt Heinersdorf soll ein buntes Band für Vielfalt und Toleranz – gegen Ausgrenzung und Hetze geknüpft werden. Die Unterstützer sind die Ortsgruppen von SPD, Linkspartei, der Grünen, der FDP und, welch Erstaunen, auch der CDU. Dem bürgerlichen Bündnis geht es vor allem darum ein klares Zeichen FÜR Toleranz und GEGEN Ausgrenzung zu setzen.


    Wir wollen nicht, dass Heinersdorf in den Medien weiterhin negativ dargestellt wird. Wir wollen deutlich machen, dass Heinersdorfer Bürgerinnen und Bürger unterschiedliche Religionen, Kulturen und Lebensentwürfe akzeptieren.

Die Bürgerlichen treffen sich 17 Uhr an der Ecke Rothenbachstraße / Romain-Rolland-Straße und Berliner Straße 5.