Abfallmenschen und die Kultur des Todes

Das christliche Fundamentalisten keine Probleme mit Nazis und ihrer Ideologie haben ist an sich nichts neues, jedoch erschreckt es jedes mal wieder. Klerikalfaschisten entdecken die Abtreibungsdebatte von einer ganz anderen Seite. Die vorgeburtliche Mongoloidenjagd birgt enorme Risiken für gesunde, rassenreine Kinder. Kotz! Bei diesem Dreck ist die Homophobie und Gegenemanzipation der FPÖ schon beinah lächerlich.

Ich hätte nie gedacht, daß Katholizismus / Christentum eine derartige Nähe zu faschistischen Diskursen zulassen würde, aber ich muß meine Meinung ändern. Die katholischen Nachrichten, der – im wahrsten Sinne des Wortes – Klerikalfaschisten von kreuz.net, toppen jede Widerlichkeit in Wort und Bild. Ihr Rassismus, Antisemitismus und ihre Homphobie scheut sich nicht, anstatt theologisch und gewohnt wabelig pastoral Ekelhaftes zu versüßen und schön bunt zu verkleistern, explizit faschistisches Vokabular zu benutzen. Unter dem Titel Auch die Volksgenossen sind bedroht wird Eugenik mit Rassenhygiene kombiniert und Euthanasie gefordert.

Die Jagd auf lebensunwerte mongoloide Abfallmenschen stellt eine Gefahr für gesunde, starke und rassenreine Kinder dar […] Auf drei lebensunwerte mongoloide Kinder, die durch Untersuchungen vorgeburtlich verhindert werden konnten, kommt es als Folge der durchgeführten Tests bei zwei weiteren gesunden Kindern zu Mißgeburten […] die erfolgreiche Aufspürung und Schlachtung von 660 mongoloiden Kindern [bedeutet] somit gleichzeitig den Tod von 400 gesunden, rassenreinen Kindern

Besondere Beziehungen – zumindest auf theoretischer Ebene, scheint diese Initiative einer internationalen privaten Gruppe von Katholiken in Europa und Übersee, die hauptberuflich im kirchlichen Dienst tätig sind, nach Östereich zu haben. Lysis sieht die Verbindungen eindeutig im Fall des katholischen Nazi-Fundamentalisten Ewald Stadler bestätigt, der in Österreich für eine positive Neubewertung der NS-Zeit wirbt. Hinzu kommt, sowohl bei den Klerikalfaschisten, als auch den christlichen Nazis, die allseits bewährte Homo- und Emanzipationsphobie.

Heinz-Christian Strache, der Vorsitzende der FPÖ, hat diesbezüglich sehr genaue Vorstellungen.

Ich bin Katholik und Christ, auch die Kirche spricht von der Krankheit Homosexualität. Ich bin der Meinung des Heiligen Vaters

Der für die FPÖ im österreichischen Parlament sitzende Ageordnete Karlheinz Klement hat ebenfalls sehr genaue und vor allem fundierte Informationen.

Homosexualität ist für mich nicht normal, sondern wider die Natur. Homosexualität ist eine Kultur des Todes.

Genauso schlimm ist aber der Genderwahnsinn der (österreichischen) Antidiskriminierungsgesetze, der in seiner extremsten Ausformung wohl manchmal bis zum Gender-Faschismus ausartet, und nach Meinung der FPÖ lediglich ein antiweibliches Umerziehungsprojekt ist.

Wat ein Dreck! Aber was soll schon sinnvolles und erleuchtendes Rauskommen wenn zu der einen Scheiße nochmehr hinzukommt!