Nazihools des BFC Dynamo überfallen eine Union Fankneipe

Da haben sich die Vereinsoffiziellen sowie einige engagierte BFC Dynamo Fans gerade so große Mühe gegeben ihren Fußballclub als unschuldiges Opfer exzessiver Polizeigewalt zu inszenieren und da passiert sowas. Offenbar haben zehn Dynamo Fans, die überwiegend mit Bomberjacken und Springerstiefeln bekleidet waren eine Union-Kneipe in Bohnsdorf überfallen und zerlegt. Acht Personen wurden verletzt. Wenn das nicht die Nazihools von den gar nicht mehr vorhandenen rechten BFC Fans waren, die es spätestens seit 2006, nach Ansicht der Dynamo Vereinsoffiziellen, gar nicht mehr geben soll oder, die nichts mehr mit dem BFC zu tun haben. Wahrscheinlich waren es verkleidete Polizisten oder vielleicht andere Verrückte, die gerne BFC Fans sein wollen ;-)

+ + U P D A T E + +

Da dieser Beitrag von mir für einige Furore sorgte, möchte ich meine schlechte Satire, die keinen Anspruch auf Wahrhaftigkeit, Wahrheit und schon gar nicht Analyse hatte, auf vielfachen Wunsch doch durch ein wenig Analyse ergänzen.

Also, am frühen Morgen des 14. Dezember wurde eine Kneipe, aufgrund der vielen Union Fanartikel wahrscheinlich eine Union-Fankneipe, von einigen Typen in Bomberjacken und Springerstiefeln überfallen. Die Anzahl wird mit etwa 10 Personen beziffert. Es können demnach auch weniger oder mehr gewesen sein. Vor dem Überfall gab es in der Kneipe eine verbale Auseinandersetzung mit zwei Besuchern, die sich als BFC Dynamo Fans ausgaben und nach Angaben der anderen Besucher_innen des Etablissements offenbar Streit provozieren wollten.

Die Eckdaten dieser Poliziemeldung sind auch für mich, wie der Tebe-Fan in einem Kommentar meint, bizarr, oberflächlich und vor allem nebulös. Ob die Streitsuchenden wirklich Dynamos waren ist mir nicht bekannt. Ob die Kneipenbesucher_innen, die attackiert wurden vielleicht dem BFC und seinem Anhang etwas in die Schuhe schieben wollen, kann ich nicht beurteilen. Aber ehrlich gesagt gehe ich – aufgrund meiner Erfahrung mit der extrovertierten Aggressivität von Dynamo Anhängern – davon aus, daß die Behauptung es wären streitsuchende BFC Fans gewesen, durchaus wahrscheinlich ist.

Zweitens, in der Polizeimeldung setzt mit 10 Minuten zwar einen gewißen Zeitraum fest, was aber nicht heißt, daß es auch 20 Minuten gewesen sein können. Nach Bohnsdorf Kameraden zu mobilisieren erscheint in dieser kurzen Zeit zwar unwahrscheinlich – das geb ich gern zu – aber andererseits könnten die zwei vermeintlichen Dynamos auch lediglich eine Art Kundschafter des Friedens gewesen sein, die schon bevor sie anfingen sich als Dynamos zu outen und Streit zu suchen ihre Kumpels aus Schöneweide, Adlershof oder weiß ich woher mobilisierten. Wer weiß, vielleicht wars so, vielleicht nicht.

Ich tendiere zur Ansicht, daß es Dynamos waren. Ob sie geplant zuschlugen, wag ich nicht zu beurteilen, würde ich aber eher ausschließen. Ich vermute, daß es eher ’ne Schnapsidee war (vielleicht auch von Nichtdynamos, die denen was in die Schuhe schieben wollten). Aber, wer in fetter Thor Steinar Montur mit Buttons des Nationalen Widerstands ins Mommsenstadion reinkommen will, obwohl schon Wochen vorher klar war, daß in solchem Aufzug keiner reingelassen würde, dem traue ich auch andere Dummheiten zu.

Also, zufrieden, Genossen?


16 Antworten auf „Nazihools des BFC Dynamo überfallen eine Union Fankneipe“


  1. 1 schons 15. Dezember 2008 um 11:45 Uhr

    jedes wochenende überfallen fussballfans die kneipen ihrer erzrivalen oder anderer gegenerischer gruppierungen. was genau hat das mit der politischen gesinnung zu tun? seit wann sagen polizeiberichte auch nur irgendetwas wahres über vorgänge aus?
    gewalt = rechts? gehts plumper?

  2. 2 Machnow 15. Dezember 2008 um 12:33 Uhr

    in dem polizeibericht steht nix von rechter gesinnung. da steht nix von politik, nicht mal, daß es eine union kneipe war. hab ich mir alles ausgedacht :-)

    es könnte natürlich auch alles ganz anders gewesen sein. ich war schließlich nicht dabei. dynamos waren es aber auf jeden fall. das wird betont. ansonsten könnten es auch nur erzrivalen gewesen sein, die den anderen überfielen. was aber eigentlich den vorgang nicht viel besser macht. auch das es jedes wochenende passiert, ändert für mich nix an der gewalttätigkeit & vor allem gewaltbereitschaft.

    interessant wird dieser gestrige überfall von dynamos auf unioner – unabhängig von ihrer politischen meinung – deswegen, weil seit einigen tagen aus dieser ecke die eigenen fans als opfer willkürlicher polizeigewalt dargestellt werden, was aber nur bis zu einem gewißen grad stimmt.

    und das alles hat natürlich nix mit politik (weitesten sinne) zu tun wa. von gewalt = rechts hab ich nix geschrieben. diskursive verknüpfungen hätte ich dir eigentlich schon zugetraut. hab ich mich wohl getäuscht.

  3. 3 schons 15. Dezember 2008 um 13:04 Uhr

    was sind das denn für links?
    gewalt beim fussball (gesellschaft: 2 rivalisierenden gruppen) steht doch in keinem zusammenhang zu staatlicher gewalt der exekutive. deiner logik nach darf nur der polizeigewalt thematisieren, der friedlich ist? und was genau ist an gewalt beim fussball schlimm? diskursive verknüpfung darfst du das nächste mal verwenden, wenn es dir gelingt kritik und analyse zu betreiben und nicht deine gutmenschliche bürgergefühligkeit in dummdeutschlinke phrasen zu pressen.

  4. 4 Machnow 15. Dezember 2008 um 13:24 Uhr

    Gewalt gegen Menschen, egal von wem und gegen wen, vor allem, wenn es Arglose trifft, lehne ich ab. Wenn das heißt ein Gutmensch zu sein, was Du wahrscheinlich ganz im bürgerlichen Sinne als etwas negatives betrachtest, bin ich gerne ein solch übel beleumndeter guter Mensch. Du dagegen hast offenbar keen Probleme mit Überfällen auf Kneipenbesucher!

    Das Problem ist eben nicht Polizeigewalt zu thematisieren, das habe ich und meine Kollegen von aka oft genug selbst getan, sondern problematisch finde ich, wenn die eigene Gewalt nicht reflektiert und unterschlagen wird.

    ps. ich bin weder dumm noch deutsch. mit dieser beleidigung hast du dich leider für ein weiteres ernsthaftes gespräch mit mir disqualifiziert!

  5. 5 Maja Wiens 15. Dezember 2008 um 15:52 Uhr

    Hallo Autor,
    es gibt eine Polizeimeldung – deren Inhalt keinesfalls auch nur zu Deiner Überschrift berechtigt. So wie Du hier agiert die BILD-Zeitung. Wahrhaftigkeit ist eine grundsätzliche Anforderung an jeden (linken) Schreiber.
    Gegen die zur Lüge verkommenen Halbwahrheit – weil sie die Wahrheit erschlägt!
    Lies mal Tucholsky!
    Maja

  6. 6 Machnow 15. Dezember 2008 um 16:11 Uhr

    Meine Überschrift ist tatsächlich etwas gewagt und übertrieben. Ich würde mich nicht unbedingt mit der Bild vergleichen, weil ich annähernd den manipulativen anspruch & vor allem die manipulationsmacht dieser postille besitze.

    zur wahrhaftigkeit fühl ich mich aber auch nicht verpflichtet. ich bin keine zeitung. ich bin nicht objektiv. ich interpretiere. mag sein, daß ich damit falsch liege udn auf die manipulation der polizei reingefallen bin, aber das nehm ich einfach mal in kauf. ich kenn die wahrheit nicht. ich war nicht dabei. ich laß mich gern eines besseren belehren!

    fakt ist aber, unioner utensilien waren in der kneipe. fakt ist außerdem, diejenigen, die streit gesucht haben, outeten sich später als dynamos. nachdem sie rausgeschmißen wurden, kamen sie mit 10 kumpels zurück, die „bomberjacken und springerstiefel“ trugen. das könnten jetzt linke skins gewesen sein, oder auch „marzahner“, vielelicht leute aus schöneweide. eventuell sogenannte kameradschaftler. wenn die schnürsenkel farbe aufgeführt worden wäre, dann könnte mensch eventuell einfacher interpretieren. aber es entsteht der eindruck es könnten oldschool-nazis aus der „provinz“ gewesen sein.

    bei all den möglichkeiten war für mich die letzte variante am einleutendsten und wahrscheinlichsten. im grunde ist es mir aber egal, ob es nazis waren oder nicht. es waren 10 dynamos, die in eine kneipe stürmen, leute attackieren und verletzen. dies scheint unstrittig!

  7. 7 Maja Wiens 15. Dezember 2008 um 16:44 Uhr

    Wieso 10 Dynamos? Wenn die Polizei geschrieben hätte, dass da 2 Leute in der Kneipe waren, die sich als Weihnachtsmänner ausgaben – würdest du dann auch annehmen, dass die zehn prügelnden Straftäter Weihnachtsmänner waren?
    Bei Schilderungen von Vorgängen kommt es nicht darauf an, sie zu „interpretieren“.
    Deiner Antwort entsprechend vermute ich mal, dass du ein rechter Provokateur bist :-)

  8. 8 Machnow 15. Dezember 2008 um 17:34 Uhr

    diese kurze notiz spielt zynisch ironisch (siehe tucholsky) mit ’ner polizeimeldung und erkennt schon, daß sich die typen in der kneipe als dynamos ausgegeben haben. und den überfall haben eben auch nur leute gemacht, die sich mit „bomberjacken und springerstiefeln“ kostümierten. mit dem BFC haben die gar nix zu tun. nie!!! :lol:


    Wahrscheinlich waren es verkleidete Polizisten oder vielleicht andere Verrückte, die gerne BFC Fans sein wollen ;-)

    die reaktionen hatte ich offenbar vorhergesehen. ich glaube ich bin prophet :lol:

  9. 9 Tebe-Fan 15. Dezember 2008 um 17:42 Uhr

    Hey Autor,

    selbst als Tebe-Fan muss ich sagen, mit dem Artikel hast du mal ganz schön ins Klo gegriffen. Es kann doch nicht sein, das die Polizei eine Pressemitteilung rausgibt, die ja alleine schon bizarr genug klingt und du in allerbester Bild-Manier einen solch reißerischen Artikel dazu schreibst. 10 Leute in Bomberjacke und Springerstiefeln klingt für mich mehr nach Fasching als nach dem BFC. Ich glaub die Dynamos haben im Moment besseres zu tun als Union-Kneipen zu überfallen, wo sie doch auf Jahre hinweg sowieso nichts mehr mit denen zu tun haben werden. Und so viele Biffzen, das man selbst im Feindesland binnen 10 Minuten einen solchen Kampftrupp zusammenstellt gibts auch nicht, oder war die Tat etwa geplant und die beiden wollten ihre Opfer nur noch einmal kennen lernen?

  10. 10 Tom Fancy 15. Dezember 2008 um 17:58 Uhr

    Gewalt die im Alltag normalisiert wird ist immer zu verurteilen. Sei es Kirmesschlägereien, Auseinandersetzungen vor Dönerläden, häusliche Argumente, Fight Clubs und und und.
    Hier gelten dann Schläge als Argumente und Hierachiebestimmungen und Zahnlücken als Trophäen.
    Wenn sich dann noch Gruppen unter diesen Règlements zusammenrotten, ist dies ein Zustand den man nicht tolerieren darf. Es ist ja nicht so, dass in diesen Gruppen die Agressionen und Gewaltbereitschaft abgebaut wird, sondern sie wird hier zur Normalität und geht in den Alltag über.

  11. 11 Machnow 15. Dezember 2008 um 18:10 Uhr

    folgendem hab ich nichts mehr hinzuzufügen! eine kneipe zu überfallen – im dynamo kostüm, als weihnachtsmann oder einfach so als ganz normaler hool – ist weder emanzipativ, noch hat es irgend etwas mit befreiuung zu tun. rechtfertigungen gibt es dafür nicht!


    Gewalt die im Alltag normalisiert wird ist immer zu verurteilen. Sei es Kirmesschlägereien, Auseinandersetzungen vor Dönerläden, häusliche Argumente, Fight Clubs und und und . . .

  12. 12 Bbg.03er 16. Dezember 2008 um 13:16 Uhr

    moin autor,

    auch ich als 03 fan, der den bfc- kritisch gegenübersteht, muss dir sagen, dass du vielleicht erstmal die finger still halten solltest, bevor du hier solch einen quatsch veröffentlichst.
    bevor die faktenlage nicht klar ist, sollten hier, noch in anderen foren, irgendwelche einseitigen beschuldigungen erhoben werden.schon gar nicht, wenn sie sich auf einen von der polizei veröffentlichten bericht beziehen, welcher von dir hier völlig unreflektiert übernommen wird. was das ganze mit analyse usw. zu tun hat, wie du sie in deinem blog betreiben willst, ist mir schleierhaft. das ist übelster populärjournalismus alá regenbogenpresse.

  13. 13 Machnow 16. Dezember 2008 um 17:58 Uhr

    of|fen|bar [auch: – --] [zu: →offenbar]: dem Anschein nach, wie es scheint: sie … (duden)

    also, babelsberger, deine drohungen und unreflektierten beleidigungen sind unter aller sau! ich halte weder meine finger still, noch werde ich mir von dir (stalinistisch) meine sicht (!) und meine interpretation verbieten lassen!!! Das haben schon andere jahrelang versucht! Ich laß mir von KEINEM, auch wenn er eigentlich auf meine seite gehört, das denken verbieten!

    außerdem ist es weder mein blog, sondern es arbeiten auch einige andere mit. zweitens, es ist ein blog, kein wissenschaftliches fachorgan mit diskursiver redaktion. mit regenbogen hab ich vielleicht was zu tun, aber bestimmt nicht mit der presse.

    weiter oben schrieb ich:

    zur wahrhaftigkeit fühl ich mich aber auch nicht verpflichtet. ich bin keine zeitung. ich bin nicht objektiv. ich interpretiere. mag sein, daß ich damit falsch liege und auf die manipulation der polizei reingefallen bin, aber das nehm ich einfach mal in kauf …

    ich bin ein mensch. ich betrachte die welt aus meiner perspektive. ich bin nicht objektiv. ich kann immer falsch liegen, laß mich aber auch gerne – aber reflektiert, differenziert und in einem vernünftigen ton – vom gegenteil überzeugen. drohungen, verleumdungen, beleidigungen und sonstige respektlosigkeiten gehören nicht dazu. die laß ich gar nicht durch!!!

    also, gerne verbessern! nur eben vernünftig, mir gegenüber respektvoll, meinetwegen zynisch, aber vor allem gut geschrieben! nicht so wie schons, babelsberger oder ominösen tebe-fan, sondern eher so wie maja wiens.

    und wo ich schon bei fr. wiens bin. ich empfehle wiederum die lektüre von tucholsky.

  14. 14 ub 16. Dezember 2008 um 22:26 Uhr

    Das manche hier abstreiten, dass es BFCer gibt, die Springerstiefel tragen ist einfach nur absurt. Genauso wie zu sagen, dass das normal ist, dass sich Fans gegenseitig angreifen, wobei nichtmal gesagt wird, ob die Geschehdigten Unionfans sind. Fakt ist es wurden REALE MENSCHEN von einem kleinen Mob REALEN LEUTEN angegriffen, die sich EINDEUTIG VORHER ALS BFCer IDENTIFIZIERT haben.

    Das die BFCer das einfach als Märchen abtun, zeigt widermal, dass sie keinesfalls daran interessiert sind ihr ansehen zu verbessern/ eine Selbstreinigung der eigenen Fankultur durchzuführen. Dadurch wird für mich persönlich ganz klar unterstrichen, dass solches Vorgehen geduldet wird.

  15. 15 ich 18. Dezember 2008 um 8:33 Uhr

    eure vermutungen finde ich hier einfach nur traurig un unakzeptabel. keiner von euch kann auch nur erahnen, was an diesem morgen bei uns los war. so eine brutalität, und das kurz vor dem feste der liebe, habe ich in meinem ganzen leben noch nicht erlebt. es wurde mit bierkrügen auf gäste und angestellte des lokals geschlagen und geworfen, frauen mit voller wucht ins gesicht getreten, freunde gewürgt bis sie keine luft mehr bekamen, alte kranke menschen zu boden getreten und mit fäusten und aschenbecher geschlagen und zu vier mit füßen getreten, ein gast der völlig unabhängig war, lag am boden, hat geblutet und sich nicht mehr bewegt, nicht mal dann hörten die auf (Man weiß nicht, ob er sein augenlicht jetzt verloren hat). die täter rochen nicht mal nach alkohol, so das man sagen könnte es war eine kurzschlussreaktion. Was in diesen 15 Minuten bei uns los war, kann sich keiner vorstellen. Ich bin selbst täglich in dem Lokal, und habe jedesmal angst, wenn die tür auf geht, oder menschen reinkommen, die ich nicht kenne. Wir sind keine „Union-Kneipe“, in unserem Lokal hängen plakate und schals jeglicher Fußball- und Eishockeymanschaften, sowie Poster von Musikern. Werden wir das nächste mal überfallen, weil wir „Beatles-Musik“ oder Musik aus den „80-ern“ spielen und das irgendjemanden nicht gefällt? Diese Aktion hat für mich in keiner weise irgendwas mit fußball zu tun, und das ist auch keine „Fan-Hymne“. Auf sowas ist man auch nicht vorbereitet, weil auch ich mit solcher brutalitär und ungerechtigkeit nicht gerechnet habe. Die Menschen die dort waren wollten nur einen schönen abend haben, wir hatten musiker aus ganz bohnsdorf im laden, die nochmal zum jahresende ein liedlein trillern wollten. und das ende der nacht hatte sich keiner der anwesenden auch nur erträumen wollen. Wir hatten bisher „Gott-sei-dank“ nichts mit schlägerein zu tun gehabt, bis zu diesem morgen. wir stehen alle unter schock, und haben angst – fragen uns, was passiert wenn nächstes mal eine frau alleine hinterm tresen steht? davor schreckten die täter ja auch nicht zurück. ich bin einfach nur fassungslos, das es sowas gibt und vorallem in unserem kleinen harmonischen Bohnsdorf (Dorf des gesegneten). Ich bete jeden tag dazu, dass es einmalig war und sowas derart niewieder vorkommt.
    Gewalt ist keine Lösung, und ich binder meinung, die Täter sollten sich menschen suchen, die ihrer gewachsen sind und sich nicht an frauen und alte menschen vergreifen. Weil was wäre gewesen wenn jemand zu tode gekommen wäre? Wegen einem Fußballverein?

  16. 16 Machnow 18. Dezember 2008 um 15:53 Uhr

    Dieser Überfall ist auf jeden Fall zu verurteilen! Jede_r, der verletzt wurde, war zuviel. Willkürliche Gewalt gegen alles aufgrund von eingebildeten Loyalitäten ist für mich problematisch!

    Ich wünsche allen Betroffenen in Bohnsdorf eine gute Besserung! Ganz besonders den stärker Verletzten. Ich hoffe er behält sein Augenlicht. Die psychischen Verletzungen sind ohnehin nicht zu verhindern, was den Vorfall noch verabscheuungswürdiger macht!

    Nowmalisierte, willkürliche Gewalt, wie tom fancy schon meinte, hat nirgends etwas zu suchen! Weder im Fußball, in der Kneipe, auf Rummelplätzen noch zu Hause! Egal von wem sie ausgeübt wird!

    Ich wünsche den Betroffenen ein frohes Weihnachtsfest, Gesundheit und vor allem Ruhe!

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