Liebe bekomme ich ohne Ende – Nur beim Futter sind wir knapp


Die bundesweit 19 Ausgabestellen der Tiertafel Deutschland e.V. unterstützen zur Zeit über 6.000 bedürftige Halter_innen, die durch eine schlechte finanzielle Situation, wie Hartz-IV, einer Langzeiterkrankung oder als Rentner_innen die Versorgung ihrer Lieblinge nicht selber gewährleisten können. Wöchentlich kommen Hunderte hinzu.

Der Verein hilft unbürokratisch, schnell und direkt. Es wird lediglich ein Nachweis der Bedürftigkeit, der Personalausweis und ein Impfausweis des Tieres benötigt. Die Halter_innen können wöchentlich Futter und Tierbedarf, aber auch Haltungstipps und Rat vom Tierarzt erhalten. Die Tiertafel sieht sich als Unterstützer_in – nicht Finanzier. Daher können und sollen ausgegebene Futterationen nicht den wöchentlichen Bedarf des jeweiligen Tieres decken. So werden auch Neuanschaffungen nach der Fesstellung der Bedürftigekeit nicht übernommen. Ein Tiertrainer ist in einigen Orten, wie zum Beispiel in Berlin, auch vorhanden. In Ausnahmefällen und nach Möglichkeiten gibt es auch finanzielle und menschliche Unterstützung bei notwendigen Operationen oder ähnlichem.

Ziel ist es, den meist einzigen Lebenspartner_in, Tröster_in, Gefährten_in und Freund_in helfend zu unterstützen, damit dieser nicht aus Geldmangel abgeschoben werden muß. Somit leisten die Tiertafeln auch aktiv Hilfe, um Tierheime zu entlasten. Der Verein arbeitet zu 100% ehrenamtlich und ist auf Spenden aller Art (z.B. Sach-, Geld- und besonders Futterspenden, sowie aktive Helfer) angewiesen. Die Berliner Tiertafel befindet sich in der Mörikestr. 15, in der Nähe des S-Bahnhofs Baumschulenweg. Die Ausgabe und Spendenannahme ist immer samstags von 11 – 16 Uhr geöffnet.


1 Antwort auf „Liebe bekomme ich ohne Ende – Nur beim Futter sind wir knapp“


  1. 1 kuba 23. Januar 2009 um 19:34 Uhr

    finde, dass es sich bei der „tiertafel“ um eine wichtige einrichtung handelt, was besonders der erste satz des letzten absatzes sehr gut verdeutlicht („Ziel ist es, den meist einzigen Lebenspartner_in, Tröster_in, Gefährten_in und Freund_in helfend zu unterstützen, damit dieser nicht aus Geldmangel abgeschoben werden muß.“)

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