Tempelhof und die reaktionär ekklusiven Flughafenfetischisten

Das Theater um die Öffnung des Tempelhofer Feldes wird immer absurder. Auf der einen Seite forderte Buschkowsky am Samstag beim rbb zumindest eine Teilöffnung des Areals zum Grillen und Fußball spielen. Auf der anderen Seite wird der öffentliche Raum am Zaun offenbar immer mehr zum Sperrgebiet für Anwohner_innen und Spaziergänger_innen erklärt. Der devot gehorsame Aufklärer – alias die wahrheit – und die Reaktionäre von Be-4-Tempelhof sind dabei nur eine neue Spielart des politischen Schmierentheaters um das Tempelhofer Feld.

Von letzteren, den konservativen Regierungs- und Flughafenfetischisten, hatte ich in den letzten Monaten nur am Rande mitbekommen. Die Initiatoren ackern hartnäckig und autistisch an der Öffnung des Flughafens Tempelhof zur Nutzung als Regierungs-, Rettungs-, und Ausweichflughafen.

Der Flächennutzungsplan für das Tempelhofer Feld soll auf den Stand von 1984 zurückgeführt werden. In jedem zukünftigen Bebauungsplan soll die flugbetriebsfremde Bebauung sowie die Umnutzung untersagt und die bestehenden Bauschutzbereiche analog §12 ff. LuftVG weiterhin freigehalten werden. (siehe 3. des Bürgerbegehrens)

Reaktionärer gehts, glaub ich gar nicht mehr. Diese Initiative betreibt also, entgegen dem Ergebnis des berlinweiten Volksentscheid zu Tempelhof, die Weiterführung des Flugbetriebs, den Auschluß der Öffentlichkeit und damit die völlige Isolierung des Areals. Mit Öffnung hat dies gar nix zu tun. Für alle tut diese Initiative gar nix. Ihr geht es offenbar viel mehr um die Zementierung einer exklusiven Parallelgesellschaft mit Zugang qua Erlaubnisschein.

Bei derartig abstrusen Forderungen lohnt es sich die Protagonisten, es sind auschließlich Männer als Initiatoren aufgeführt, auch wenn das dazugehörige Foto etwas anderes erzählen möchte, genauer zu betrachten.

Bilder von indymedia

Andreas Donati lebt in einem Einfamilienhaus, idyllisch gelegen mitten in der Natur am Rande von Berlin. Mit dem Flughafen Tempelhof hat er nur insoweit zu tun, weil er dort offensichtlich gerne fotografiert und sich merkwürdige Verschwörungstheorien ausdenkt. Mich würde nicht wundern, wenn Donati hinter dem Blog protempelhof bei blogsport steckt.

Es könnte natürlich auch Michael Paul sein, der für die Homepage von Be-4-Tempelhof verantwortlich ist. Außerdem rühmt er sich in eienm Kommentar bei indymedia, daß er die Domain squat-tempelhof sage und schreibe sechs Tage nach der Aktion gesichert hat. Was für ein Sieg über die antikapitalistischen Freiraumkämpfer :lol:

Dieser Typ ist mir besonders suspekt. Er versteckt sich nämlich hinter einer weiteren ominösen Initiative mit dem Namen SPD Wähler für den Flughafen Tempelhof und wirbt für diese mit dem echt witzigen Slogan Pinocchio wuerde SPD waehlen, der seine Ernsthaftigkeit treffsicher aber auch seinen Humor beweist. Im Übrigen gibt es auf der Seite lediglich eine Menge Fotos, e-Cards, Grafiken usw. Wer weiß, vielleicht hat die alle Donati gemacht und ihm zur Verfügung gestellt. Er mag ja schließlich nicht nur Tempelhof, sondern auch den Reichstag, Uhren, Oldtimer und die Nacht.

Der dritte im Bunde heißt Volker Perplies und kommt aus Pankow. Er wohnt ebenfalls idyllisch im schicken Einfamilienhaus zwischen Feldern und Wäldern ( ;-) ) . Mit dem Tempelhofer Feld und seinen derzeitigen Anwohner_innen verbindet ihn nix. Aber er wollte dann doch aktiv werden und hat eine private Initative engagierter Berliner Bürger [gegründet], die sich für die Ernennung des Flughafens Berlin-Tempelhof zum UNESCO Weltkulturerbe einsetzt und die moderate Offenhaltung für den Luftverkehr gewährleisten will. Er selbst ist äußerst verschlossen, hat wenig Freunde, außer den beiden anderen Flughafenfetischisten und den Traditionsverband der Berliner Wachpolizei (was immer das auch sein mag).

Die Initiativen Pro Tempelhof des Fotografen und Werbespezialisten ( :lol: ) Donati, be-4-tempelhof des gescheiterten Kreativindustriellen Paul, sowie dem Weltkulturerbe Förderers und Wachpolizisten Perplies, sollten nicht mit dem breiten, konservativen Bündnis zur Rettung von Tempelhof als Flughafen, der Interessengemischaft City-Airport Tempelhof e. V. (ICAT) verwechselt werden.

Alle drei sogenannten Initiativen werden von Einzelpersonen getragen und sind ausgewiesen privat. Sie sind weder ein Verein, noch steckt dahinter eine Vernetzung von Anwohner_innen Initiativen oder andere politischen Netzwerke. Ihre zugegebnermaßen vielschichtigen Aktivitäten sind auschließlich virtuell. Ernsthafte politische Strukturen sind nicht erkennbar. Die Namen sind irreführend und zum Teil schlichte Slogans, die viel mehr auf eine Kampagne hinweisen, die vornehmlich virtuell geführt wird und seine Legitimation großspurig erkämpfen muß. Deshalb verklärt sich die Überinitiative – oder besser gesagt die gebündelte Homepage be-4-tempelhof – als Aktionsbündnis mit Mandat durch Volksentscheid.

Die Öffnung des Tempelhofer Feldes für alle Anwohner_innen, Berliner_innen und anderen Interessierten wird von den mal ganz anderen Aktivisten nicht forciert. Viel mehr geht es ihnen um eine konservierte Schließung des Areals und Wiedereröffnung als Flughafen, allerdings für ein äußerst eingeschränktes Klientel.

Bild von Tempelhof für alle

Das Columbiaquartier – die Adresse für kreatives Wohnen – das von den betroffenen Bezirksverordnetenversammlungen von Neukölln und Kreuzberg kategorisch abgelehnt wird, und die anderen Aufwertungsprojekte des Berliner Senats, tandiert die drei autistischen Flughafenfetischisten nicht. Das mag auch damit zusammenhängen, daß das Tempelhofer Feld zu Tempelhof / Schöneberg gehört, das Gelände auf dem der Yuppiekiez entstehen soll, eben nicht. Sehr viel ausschlaggebender wird allerdings sein, daß die Wiederherstellung des Flugbetriebs das einzige Ziel ist. Alles andere ist im Grudfe scheißegal!

Ich persönlich gönne mir dann schon lieber ein nettes Picknick, zur Zeit leider noch am geschlossenen Zaun, aber bald vielleicht schon auf der Wiese. Womöglich spiele ich dann mit Buschkowsky Fußball und grille mit dem Sicherheitsdienst, der sich heute allerdings nicht gerade sehr höflich benimmt.

Während des sonntäglichen gemütlichen Beisammenseins, bei dem sich offensichtlich so einiges beobachten läßt, was auf dem Feld so abgeht, kam es zu massiver Repression. Wo die be-4-tempelhof Autisten in die Parallelwelt des Jahres 1984 zurückkehren wollen, zementiert die Berliner Polizei und der wachsende Sicherheitsdienst einen Sperrgürtel um das Tempelhofer Feld. Friedlicher Protest wird zu strafrechtlich relevantem umkonstruiert und kriminalisiert.

Ich bin mir nicht sicher, wer unsympathischer ist, die virtuellen Flughafenfetischisten, der Sicherheitsdienst, die Berliner Polizei oder der Senat. Eigentlich sind sie alle scheiße!


15 Antworten auf „Tempelhof und die reaktionär ekklusiven Flughafenfetischisten“


  1. 1 Fuzzy 21. Juli 2009 um 14:00 Uhr

    Was soll aus dem Areal werden?

    Ich würde ja drauf tippen, dass das eine gigantische Investitionsruine wird. Warum?

    Das Radar läuft immernoch und die Bundeswehr hat keine Planung da abzuhauen. Wenn man jetzt da Wohnungen neben baut, muss man mir nurnoch erklären, wer da einziehen soll. Wenn man da Industrie baut, muss man mir mal erklären, welche Industrie sowenig E-Smog produziert, das die in der Schutzzone um ein Radar hindarf. Wenn die da Park draus machen wollen, wie wollen die da Einnahmen kreieren?

  2. 2 Machnow 21. Juli 2009 um 14:21 Uhr

    Ich würde das Radar ja auch abwracken. Aber da haben, glaub ich, tarnfarbene Ex-Individuen was dagegen.

    Aber auf den e-Smog Einwand bn ich noch gar nicht gekommen. Das wäre allerdings schon ein Problem. Schließlich soll die Kreativindustrie angesiedel.t werden. Die brauche einiges an Kapazitäten, die ganz bestimmt einiges „abstrahlen“. Außerdem werden Handymasten für die Kreativen nachgebaut werden müssen. Und soviele Menschen, die sich um den Radar rumtreiben werden, die vielelicht alle telefonieren…

    Eigentlich kann der Radar dfoch auch aus diesem Grund vielleicht doch weg!

  3. 3 Hannes 21. Juli 2009 um 15:15 Uhr

    Wie kommst Du darauf, dass das Columbiaquartier be-4-tempelhof.de egal ist?
    Was bitte ist daran reaktionär, wenn jemand die Bebauung des Tempelhofer Feldes verhindern will, weil es dafür gute Gründe gibt? Als Beispiel seien hier nur Klima- und Naturschutz angeführt.
    Welcher reale Vorteil (ausser: Dann darf ich da auch spielen!) entsteht denn durch die Öffnung des Geländes für die Berliner?
    Hast Du Dich jemals mit der Bedeutung des Geländes für Berlin auseinandergesetzt, Deine Scheuklappen abgesetzt und Dir weitere Gedanken gemacht als das hier reaktionäre Ziele für ein äußerst eingeschränktes Kiientel verfolgt werden könnten?
    Man hat den Eindruck, dass Du zu beweisen versuchst, Be-4-Tempelhof bestünde nur aus drei, nicht ortsansässigen, realitätsfremden Männern.
    Es wird für Dich eine Enttäuschung sein, zu erfahren, dass es sich hier keineswegs um nur drei, und schon gar nicht nur um Männer handelt. Darüberhinaus verkennst Du die Ziele der Initiative, wenn Du Dir nur §3 herauspickst. Es geht hier um wesentlich mehr (gesellschafts-)politische Inhalte, und ganz sicher um mehr als um Flughafenfetischismus.
    Nicht zuletzt haben sich deswegen, beim Bürgerentscheid am 07.06.09 in Tempelhof-Schöneberg rund 2/3 aller Wahlgänger dort für die Unterstützung der Initiative Be-4-Tempelhof.de ausgesprochen. Da zeitgleich die Europawahl stattfand, kann man daran gut erkennen, dass der Zuspruch Parteiunabhängig erfolgte.
    Für die Zustimmung waren ca. 19.000 Ja-Stimmen erforderlich, über 62.000 stimmten mit JA. Die Wahlbeteiligung entsprach ungefähr der EU-Wahl und war insgesamt höher als im Berlindurchschnitt.
    Wenn man/frau keine Ahnung hat, soll man/frau einfach mal die Klappe halten.
    Du scheinst ja geistig dazu in der Lage zu sein, also mach Dich doch einfach mal schlau, indem Du Dir entweder die Zeit nimmst (z.B. Donnerstags ab 19.00h) im Café RoMi, Dudenstr. 2, zuzuhören, oder Du liest Dir auf der Dir bekannten Seite deren Beitrag zum Call-Of-Ideas und deren vollständige Stellungnahme zur Änderung des FNPs durch.
    Das Thema Zukunft des Flughafengeländes ist sicher facettenreicher, als dass man es dem Popularismus einiger Lokal-und Stadtpolitiker opfern darf. Was zum Beispiel Herr Buschkowsky hier sagt, solltest Du mal daraufhin prüfen, was davon wirklich greibar ist.
    In diesem Sinne, wünsche mir ich weiteres Engagement von Dir und möglichst vielen anderen Berlinern, damit endlich ein Konsens gefunden wird, der nach Möglichkeit allen Aspekten Rechnung trägt, und nicht nur politisch, sondern sachgerecht getragen wird.

  4. 4 Machnow 21. Juli 2009 um 16:21 Uhr

    Kein Flughafenfetischismus? Wie waren nochmal die wichtigsten Kapitel im Call-of-Ideas? ach ja…

    Nach Meinung des Aktionsbündnis muss die zukünftige Nutzung den vorhandenen Zustand bewahren, einen wirtschaftlichen Betrieb ermöglich und volkswirtschaftlichen Nutzen bringen. Sie muss zudem Akzeptanz bei der Berliner Bevölkerung besitzen und der historischen Bedeutung Rechnung tragen.

    Das Nutzungskonzept beruht daher auf folgenden Prinzipien:

    1. Authentischer Erhalt der Flughafen Gesamtanlage
    2. Spezialisierte luftverkehrliche Nutzung
    3. Luftverkehrsnahe Nutzung
    4. Luftfahrtbezogene Bildung und Ausbildung
    5. Historisch Museale Nutzung
    6. Vermietung (Messen, Konzerte, Veranstaltungen z.B. Feuerwerk)

    4 von 6 mal Flughafen. Keine Kleingärten. Keine Nutzung für Sportvereine. Keine Reservierung von Gelände für ein Schule. Keine integrativen Einrichtungen! Kurz gesagt 4 x Liffahrt, 1 x Museum und zusätzlich 1 x kommerzielle Nutzung.

    Das heißt also:
    KEIN kein soziales Konzept – weder auf der Ebene des Wohnugnsbaus, noch auf der des gesellschaftlichen Engagements! KEINE ökologischen Ideen! NUR dumpfe Luffahrtnostalgie, Privatisierung des Geländes und museale Konservierung!

    Bravo! :lol:

  5. 5 Hannes 21. Juli 2009 um 18:52 Uhr

    Anstatt nur zu kritteln, könntest Du auch mal über Deinen Tellerrand hinausschauen, lesen und zuhören.
    Die, aus dem von Dir zitierten Beitrag zum Call-for-Ideas, ausgesuchte Passage ist ein wichtiger Punkt zur gewollten Ernennung zum Weltkulturerbe. Nicht weniger, aber auch nicht mehr. Wenn Du genauer gelesen hättest, wüsstest Du, dass der Flugbetrieb in erster Linie für die wirtschaftliche Tragfähigkeit des Konzeptes erhalten werden soll. Das betrifft die Nutzung als Regierungsflughafen. Der Begriff Ausweichflughafen ist sicher unglücklich gewählt, weil er schon anderweitig besetzt ist, passender wäre hier sicher der Begriff Not- oder Sonderlandeplatz. Nur scheint dieser wohl zu geeignet, um wieder mal Panikmache zu betreiben. Über die Rettungsstaffel streiten wir doch sicher nicht, oder?
    Ist Dir schon aufgefallen, dass, durch den Wegfall der Luftkorridore für THF, erheblich mehr Flugverkehr z.B. über Neukölln, Mariendorf und Pankow zu verzeichnen ist? Die dortigen Anwohner sind mit Sicherheit nicht in diesem Bewusstsein dort hingezogen.
    Eine Verwendung des zum grössten Teil ungenutzten Flughafengebäudes, z.B. für integrative Einrichtungen, hätte schon vor Jahren in Angriff genommen werden können und müssen.
    Dem steht die Initiative Be-4-Tempelhof ganz sicher nicht entgegen, im Gegenteil wird eine sinnvolle Nutzung (allerdings unter Berücksichtigung des Denkmalschutzes) sogar gewünscht.
    Toll fände ich es, wenn Du, nachdem Du die Stellungnahme zur FNP-Änderung gelesen hast, selbst Deine Aussage „Keine ökologischen Ideen!“ hier öffentlich beurteilst.
    Zum Thema Wohnungsbau ist zu sagen, dass in der Tat jegliche Bebauung unerwünscht ist, da dadurch das klimatische und ökologische Gleichgewicht und der daraus wichtige Nutzen für alle Berliner, insbesondere aber für die Anwohner gestört werden würde.
    Verrate mir bitte, an welcher Stelle Privatisierung ausdrücklich gewünscht wird. Das es für Teilbereiche eine Option sein kann, soll nur nicht ausgeschlossen werden.
    Lasst Dich doch nicht von Leuten, die hauptsächlich ureigene Interessen verfolgen, vor den Karren spannen. Denk selber nach, warum nicht z.B. einfachheitshalber während der Pyromusikale das Gelände gestürmt wurde, von Aktivisten abgeriegelt wurde oder ähnliches.
    Es geht doch wohl letztlich um anderes als um die blinde Erstürmung einer Wiese. ;)
    Ich denke, Du wirst schon nach kurzer Zeit feststellen, dass es im Großen und Ganzen ums Gleiche geht.
    Hauptsächlich ist der eingeschlagene Weg ein anderer, nämlich hier ein demokratischer, weniger aktivistischer, für die Beteiligung der bürgerlichen Mitte.

  6. 6 Ingeborg 21. Juli 2009 um 19:25 Uhr

    Soweit ich weiß, sind zwei Initiatoren in Tempelhof geboren und einer ging auch dort zur Schule – zusammen mit Klaus Wowereit. Einer wohnt noch im Bezirk. Viele der Aktiven im Aktionsbündnis wohnen direkt am Flughafen oder in dessen Nähe…

    [blablablabal…., dieser sinnlose und homphobe Kommentar kann in Gänze bei indymedia nachgelesen werden. WEntsprechende Antworten gibt es auch dort.]

  7. 7 Machnow 21. Juli 2009 um 22:49 Uhr

    Mich interessiert eine wirtschaftliche Tragfähigkeit einen Dreck. Mir geht es darum, das das Tempelhofer Feld frei und grenzenlos von allen benutzt werden kann. Eine kommerzielle Nutzung durch private Unternehmen, Immobilienfirmen und anderen Unternehmen lehne ich grundsätzlich ab. Für eine soziale Nutzung des Geländes statt Baufläche für InvestorInnen! Zäune zu Gewächshäusern!

    Der Flugbetrieb interessiert mich nicht. Es ist sehr gut, daß er eingestellt wurde udn nie wieder kommt. Er ist weder ökologisch, noch erwünscht.

    Das Gelände muß an die Bürger_innen übergeben werden. Eine Vermietung zu Messen, Konzerte und anderen kommerziellen Veranstaltungen (was einer privatisierten, kommerziellen Nutzung entspricht) lehne ich ab. Es geht um Konzepte jenseits des völlig reaktionären Flugbetriebs, von irgend einer vermeintlichen „Aufwertung“ und anderer kommerziellen Nutzung.

    Auf dem Tempelhofer Feld sollen sich Menschen bewegen. Okölogisch, am besten per pedes, nich motorosiert. Flugzeuge haben da nix zu suchen!!! da helfen auch keine 7.500 unterschriften für eine ominöse initiative.

  8. 8 Hannes 21. Juli 2009 um 23:45 Uhr

    Puhhh, jetzt bin ich aber baff ob Deiner Recherchefähigkeiten. ;)
    Na gut, war ja nicht soooo schwer.
    Du machst deutlich, was Du willst, Du machst deutlich was Du nicht willst. DAS ist schon mal ein Anfang.

    Wahrscheinlich hast Du es schon gemerkt, sonst wirst Du es für Dich hoffentlich bald, dass das Leben von Grundsätzen an denen der anderen scheitert, wenn man nicht deren Grundlage überprüft und bereit ist zu wachsen. Selbständig, BEWUSST.

    Nur der Wille oder Unwille allein, machen ohne Hinterfragen der Motive wenig Sinn. Irgendwie wirkt das etwas infantil.

    Ökologisch ist eben nicht nur per Pedes, sondern bedeutet unter anderem auch Arten-, Natur-, Klima,- und Umweltschutz. Frage zu zum Thema THF mal NABU und BUND.

    Setze Dich doch mal mit der Problematik auseinander, was passiert wenn dort z.B. Hunde frei laufen.

    Ist eine wirtschaftliche Tragfähigkeit für ein Konzept in einem Bundesland mit über 17.000 EUR Pro-Kopf-Verschuldung nötig?
    Wenn nicht, welche anderen sozialen, kostenintensiven Projekte sollen gestrichen werden?

    Welche Auswirkung hat das Pflanzen von Bäumen etc.?

    Was bedeutet „Tempelhofer Freiheit“?
    Wie sagte doch Rosa?

    Wem gehört das Gelände? Wem soll es gehören? Wer ist Berlin?
    Wer bezahlt das Ganze? Wer soll den Nutzen haben? Welches ist langfristig der grösstmögliche Nutzen für die Berliner?

    Welche Rahmenbedingungen (der Berliner Bürger) sind zu beachten?

    Und Du hast natürlich vollkommen recht: 7.500 Unterschriften für eine ominöse Initiative reichen nicht. Und über 20.000 Unterschriften für die Zulassung zum Volksbegehren reichen auch nicht. Über 62.000 Ja-Stimmen allein beim Bürgerentscheid THF-Schöneberg reichen nicht. Auch über 2.000 Squater am 20.06. reichen nicht. Das einzige was reicht, ist wenn die Bürger Berlins zusammenhalten, den Verrat an der Zukunft der Berliner verhindern und gemeinsam gegen eigennützige Kommerzialisierungsabsichten vorgehen.

    Alles was Du rot schreibst (verlinkt hast) will ich gerne unterstützen.

    Also, wo genau ist Dein Problem mit der Initiative Be-4-Tempelhof?

    Berlin ist eine Stadt! Mit Bürgern, also mit Menschen, eigenständigen und eigendenkenden Individuen. (Zumindest wünsche ich mir das. :) )

    Verhindere diesen Menschen nicht die Möglichkeit, auf ihre Art, für ihre Zukunft zu kämpfen, unterstütze sie lieber.

    Solange Du Menschen nur als abstrakte Masse siehst, wirst Du das menschliche Leben und Dich nie verstehen.

  9. 9 Machnow 22. Juli 2009 um 9:55 Uhr

    Ich diskutiere mit Argumente. Von den ominösen Initiativen kommen keine. Da steht nur die Forderung nach der Wiedereröffnung des Flughafens und Aufnahme des Flugbetriebs, die in Berlin wirklich keiner will!

    Also, worna soll ich bei euren Scheiß wachsen? Ihr habt nix. Keine Vision, die den Menschen etwas bringt. Ihr habt keine soziales Konzept. Euer ökologisches Konzept bezieht sich auf Kerosin, Fluglärm, Feinstaub und Regierungskarossen, die ebenfalls nicht als Spritsparer bekannt sind. Die Yuppie-Kleinstmaschinen sind ebenfalls keine ökologischen Wunderwerke.

    Also, wenn du aus dem Tempelhofer Feld einen Windpark mache würdest, dann könnte ich aus der ökologischen Perspektive drüber nachdenken. Wenn dort ein Park hinkommt, ebenfalls. Aber die Zentrierung aif Luftbvetrieb zur Finanzierung von allem anderen grenzt schon an Dummheit.

    Und den restlichen ökonomischen Quatsch kannste stecken lassen!!! Gelöd ist genug da. Das hat die Bankenkrise gezeigt. Nur eben nicht für soziale Projekte. Daran happerts. Also hör auf zu nerven. Du kannst mich mit deinem Blödsinn nicht überzeugen.

    Was hinter euch steckt sieht mensch wunderbar. Homophobe Spammer, Denkmalfetischisten, Fliegerfreunde, Wachpolizisten, auswärtige Unternehmer. Was wollen den die Anwohner_innen, eben nicht die Eigenheimbesitzer am Rande von Berlin, die zum Teil in Brandenburg arbeiten.

    Das Tempelhofer Feld betrifft im geplanten Bebauungsplan vor allem Neuköllner_innen, die schon jetzt zum Teil verdrängt werden. Arbeitsplätze wird es für sie nicht geben. Die soziale Infrastruktur wird sich weiter verschlechtern. Die Mieten werden sie sich nicht mehr leisten können?

    Dazu – das ist das Leben, das ist die pure Existenz von Menschen – gibt es keine Äußerungen der Initiative Be-4-Tempelhof. Von den gewählten Bezirksverodneten allerdings schon. Kümmert euch um die wirklichen Probelem im Kiez, um soziale Teilhabe, um Bildung, um soziale Angebote. Dann hören euch die Anwohenr_innen auch zu, ohne das ihr ihnen Angst machen müßt!

  10. 10 Hannes 22. Juli 2009 um 11:36 Uhr

    Dir auch einen guten Morgen!

    Gehe ich recht in der Annahme, dass Du die Stellungnahme des Aktionsbündnisses zur Änderung des Flächennutzenplans „Tempelhofer Feld“ immer noch nicht gelesen hast? Sonst könntest Du wohl kaum behaupten, dass Du mit Argumenten diskutierst.

    Du behauptest unter anderem „Gelöd ist genug da.“ Ist es Dir entgangen, dass die Berliner Schuldenuhr gestern die 60.000.000.000-EUR-Grenze überschritten hat? Woher kommt das Geld, wohin geht es?

    Kennst Du eigentlich die geplante FNP-Änderung und deren Hintergründe?
    Mir scheint, dass Du lediglich vom sogenannten „Columbiaquartier“ und vielleicht noch vom „Stadtquartier Neukölln“ gehört hast.

    Angst machst Du doch wohl den Anwohnern.

    Als 1995 die Pläne für die Schließung bekannt wurden begann der Wettlauf der Spekulanten. Zahlreiche Gebäude(-komplexe) wechselten in die Hände von Immobilienhaien. Die Mietsteigerungen für die jetzigen Anwohner und damit deren Vertreibung wird erst durch die Entwidmung und Umnutzung des Flughafengeländes „gerechtfertigt“. Auch schon deswegen sollte ein minimierter Flugbetrieb verankert werden!

    Dein Problem ist es, Menschen in Schubladen zu stecken, um sie als kollektive Masse zu anonymisieren. Sonst würdest Du es nicht schaffen, z.B. die sogenannten „Tempelhoffreunde“ derartig auf bestimmte Schlagworte zu reduzieren.

    Es ist keineswegs so, dass die Initiative Be-4-Tempelhof.de behauptet, mit ihrem Konzept einen ins letzte Detail ausgestalteten Plan vorzulegen. Im Gegenteil wird zur Ausgestaltung das Engagement der Bürger gewünscht. Also auch Deines!

    Argumente habe ich aus Deinen Beiträgen leider nicht entnommen, umso mehr allerdings bloße Behauptungen.

    Deine Recherchefähigkeit habe ich leider überschätzt:

    ICH BIN DIREKTER ANWOHNER.

    Meine gestrige Einladung an Dich gilt.

  11. 11 Machnow 22. Juli 2009 um 12:06 Uhr

    Flugbetrieb gegen Spekulanten! :lol: Geiler Slogan. Das ist ja schon beinah Kommunikationsguerilla, ein genialer mindfuck. Muß ich mir merken!

    Wen anonymisiere ich eigentlich (außer mir selbst). Ich konstruiere mir keine Mandante, weil ich sie nämlich nicht habe. Ich weiß, daß ich eine politische Kampagne führe. Ich bin mir sehr bewußt, daß ich – zwar wenig spektakulär und nicht so erfolgreich wie ihr – lediglich Propaganda (und zwar GEGEN euch) streue.

    Ich sag dir, was ich will:

    1.) einen Park auf dem Flugfeld
    2.) am Rand Kleingärten, soziale Einrichtungen (Jugendklubs, integrative Gärten, meinetwegen auch bürgerliche Nachbarschaftsinstitutionen)
    3.) eine 15 stöckiges Hausprojekt (was wahrscheinlich mindestens 15 Jahre braucht bis es fertig ist.
    4.) eine Skatbahn
    5.) freilaufende Hunde überall
    usw…

    das Gebäude könnte ihr Luffahrtfetischisten behalten. Schlagt euch mit Bread&Butter und anderen Events herum, wer wann rein darf.

    So, und nun zu euch. Ich habe da ein paar fragen. und bitte ohne irgend was mit „flug“ beantworten.

    1.) Wollt ihr sozialen Wohnungbau auf dem Gelände des Temeplhofer feldes?
    2.) Duldet ihr Kleingärten am Rand und zum Teil auf dem Gelände des ThF (die jetzt noch existieren)?
    3.) Wird Raum des Feldes für eine Schule reserviert?
    4.) Wie soll der Zugang zum ThF geregelt werden? We hat Zutritt?

    und noch ’ne ganz persönliche Frage. Zahlst du freiflüge für die Anwohner_innen nach Mallorca oder sonstwohin, damit sie mal so richtig vom Fluglärm ausspannen können. Aber Spaß beiseite.

    5.) Wer zahlt die laufenden Kosten für die aufwendige Wartung der Fluganalagen, die immer gleich bleiben oder sogar tendenziell steigen, bei sinkenden Einnahmen durch vermietung?

    soveiel fragen und nach 4 kommentaren immer noch keien antwort. bitte du bsit dran!

  12. 12 Hannes 22. Juli 2009 um 16:46 Uhr

    Der Slogan ist von Dir… aber leider überzogen.

    Du bist mir ja einer :) : Wie soll ich Dir Deine Fragen ohne irgendwas mit „flug“ beantworten, wenn Du schon in Frage 4a) querschiesst? Muss ich Argumente ausklammern, nur weil Du „FLUG“-Angst hast? Sicher nicht.

    Im übrigen bekommst Du hier schon die ganze Zeit meine persönliche Meinung zu lesen, eine andere habe ich jetzt nicht.

    Wenn Du zu dem was Du schreibst stehst, sehe ich keine Notwendigkeit dafür, dass Du Dich anonymisierst.
    Das habe ich Dir aber auch schon gestern in der Mail geschrieben.

    Mit anonymisieren und reduzieren einer Gruppe war, wie Du sicherlich weisst, eine Methode der Kriegshetze gemeint, die Du hier verwendest.
    Indem eine Gruppe mit bestimmten, möglichst negativen Schlagworten behaftet wird, kann es gelingen die dazugehörigen Individuen und auszublenden und die Hemmschwelle für Aggressionen zu senken, da ethische Grundsätze verödet werden. Aber das willst Du doch gar nicht, oder? ;)

    Fakt ist: Das mit den Mieterhöhungen wird hauptsächlich ein Problem der Neuköllner und evtl. der Kreuzberger. Wir haben hier ja noch unseren lauten Te-Damm. Und den Fluglärm gibbet es jetzt erstrecht, weil über Neukölln jetzt eine schöne Einflugschneise für BBI läuft, seit die THF-Korridore offen sind. Wir haben jetzt dafür nächtens Spass mit dem Rosinenbomber der nun leider auch nach 22.00h hier fliegen darf, was weidlich ausgenutzt wird. Was Du anscheinend nicht kapieren willst, ist das aus mehreren Gründen ein – jetzt noch mal wach werden – minimierter Flugbetrieb ermöglicht werden soll. D.h. unter entsprechenden Auflagen.

    Auch wenn ich Dir Deine, erstmals jetzt gestellten, Fragen schon in obigen Beiträgen beantwortet habe, hier nocheinmal für Dich:

    Meine ganz persönlichen Antworten

    I. Zu dem, was Du willst:

    1. Park? Lieber ein Reservat für die unter Artenschutz stehenden Tiere. Mit Aussichtsplattformen und geführten Exkursionen, etc.

    2. Full Ack!

    3. Nein, auch nicht in 100 Jahren. -> Klimaschutz!

    4. Gerne außen herum.

    5. Nein! Siehe Punkt 1.

    II. Zu dem, was Du fragst:

    1.) Keinerlei Bebauung des Tempelhoferf Feldes und angrenzender Klimakorridore! Es gibt in Berlin ausreichend Freiflächen, die bebaut werden können, ausreichend Gebäude, die sinnvoll umgebaut werden könnten, ohne dass der ökologische Haushalt massiv gestört wird. Du glaubst doch nicht ernsthaft daran, dass dort sozialer Wohnungsbau möglich wäre, von dem die Bedürftigen auch langfristig etwas hätten? Die Senatspläne z.B. gehen in eine ganz andere Richtung. Der Exodus der jetzigen Bewohner ist da vorprogrammiert.

    2.) Aber ganz sicher! Nach Senatsplänen sollen die Gärten an der Ringbahn z.B. Parkplätzen für die IGA 2017 weichen. Hol‘ Dir doch mal die aktuelle „Berliner Woche“-Tempelhof. Die Kleingärtner am Columbiadamm wehren sich endlich auch.

    3.) Keinerlei Bebauung! Gut denkbar wäre für mich einen Teil des Geländes für Schulgärten und Naturerlebnisparks zu nutzen.

    4.) Du bist herzlich eingeladen, Deine Vorstellungen eizubringen, wenn erstmal ein vernünftiges Konzept für die Nutzung feststeht. Zu diesem Zeitpunkt macht es keinen Sinn, eine Zugangsregelung festzulegen.

    Wie gesagt, minimierter Flugbetrieb. Kein unnötiges Hubschrauber- und Fliegerkreisen, wie z.B. bei Bread & Butter, am 20.06. oder die letzten Sonntage. ;)

    5.) Deswegen z.B. minimierter Flugbetrieb, oder anderweitige n.M. Themenbezogene „Geschäftsfelder“. Und ganz wichtig: Bemühen um den Status als UNESCO-Weltkulturerbe, damit der Berliner Steuerzahler entlastet wird.

    Das sind meine persönlichen Vorstellungen.
    Wenn Du jemanden anderen fragst, wirst Du andere Antworten erhalten. Und diese werden sich wohl weder mit Deinen noch mit meinen Vorstellungen decken.

    Hast Du noch irgendwelche Fragen an mich, die Dir auf der Seele brennen?

    Eine habe ich an Dich interessehalber: Warum willst Du Deine Punkte 1.) – 5.)? Welche Argumente liegen dem zugrunde?

    Tick…

  13. 13 Rex Westerwelle 22. Juli 2009 um 20:56 Uhr

    @Machnow

    Richtig:

    Flugbetrieb gegen Spekulanten!

    Das ist nicht nur ein „Geiler Slogan“ er ist auch korrekt.

    In einen Gespräch mit einem Naturschutzvertreter in Verbindung mit der Musikpyronale kam folgende Erkenntnis auf:

    Mit Flugbetrieb waren der Naturschutz und der Schutz der Tierwelt besser.

    Also lautet der Slogan „Flugbetrieb gegen Spekulanten und für Umweltschutz“

    Nicht nur für die Fauna auf dem Gelände des Flughafens, sondern zum Vorteil für ganz Berlin, da das Tempelhofer Feld eine wichtige Funktion für das Stadtklima hat.

    Im Übrigen bin ich:

    Gegen einen Park auf dem Flugfeld, das Flugfeld ist ein Freiraum und dient mit seinem Ökosystem der Umwelt für ganz Berlin und sorgt mit seinen Kühlschrankeffekt für regen Luftaustausch in unserer Stadt – auch für Kreuzberg-Friedrichshain. Wer den Flugbetrieb einstellt, ist Stegbügelhalter für Spekulanten und Umweltzerstörer. Alle bisherigen Erfahrungen zeigen, dass dies im Wesentlichen so sein wird (siehe Mediaspree versenken)
    Ich bin für den Park Hasenheide und zufrieden wenn dieser einigermaßen in Schuss gehalten wird.

    Am Rand Kleingärten: JA! Aber es gibt ja schon Kleingärtner und diese sind seit der Schließung in Gefahr. Eine Zeitung berichtete diese Woche: „Laubenpieper in Aufregung. Kolonie am Flughafen soll einer Bebauung weichen.“

    Diese können sich bei Euch bedanken!

    Soziale Einrichtungen?
    Jugendklubs?
    Integrative Gärten?
    Bürgerliche Nachbarschaftsinstitutionen?
    Freilaufende Hunde überall?

    ????????????????????????

    In welcher Welt lebst Du eigentlich??

    Bis auf die „freilaufenden Hunde überall“ könnte ich voll zustimmen. Was hältst Du davon, den Hund artgerecht zuhalten und zum Beispiel auf das Land zu ziehen. Da machst Du mir und den Hund einen großen Gefallen.

    Aber warum alles auf dem Flugfeld, warum nicht gleich auf dem Mond?

    Was hältst Du davon einfach erstmal die bestehenden bzw. zerfallenden Einrichtungen in den Kiezen in ganz Berlin aufrecht zuhalten und zu retten? Gehen die nicht alle zugrunde?
    Fehlt da nicht irgendwas – zum Beispiel: Geld?? Und politische Kompetenz?

    Irgendwie fehlt ja noch die Forderung einer funktionierenden S-Bahn – wenigsten – auf dem Flugfeld?

    Okay eine Skatbahn könnte sehr dazu passen, aber gibt es im westlichen Teil nicht schon eine? – neben den Laubenpieper?

    Auch diese Frage will mir nicht in den Sinn: „Wird Raum des Feldes für eine Schule reserviert?“

    Es gibt auf dem Flughafen eine Schule: Eine Flugschule. Was hältst Du davon erstmal die Schulen in ganz Berlin instand zu halten, bevor in Wolken-Kuckucksei eine neue gebaut wird?

    Ansonsten haben die Aktivisten von be-4-tempelhof.de eine recht verständliche und einfache Lösung für den Flughafen: Flughafen eben – seit 85 Jahren bewährt. Pionierzeit der Luftfahrt bis hin zur Krisenbewältigung.

    Und sie schlagen noch etliche andere Nutzungen vor, die von euch als Konzept ignoriert werden.

    Vorschläge von be-4-tempelhof.de und das im Konsens der Berliner. In einer Stadtzeitung sprachen sich 93 % gegen die Bebauung des Flugfeldes aus. Und warum: Ganz einfach: Einen Monat davor sprachen sich ca. 75 % für die Beibehaltung des Flughafens aus. Die wissen auch für was ein Flughafen gut ist. Als Flughafen!

    Und: wenn das Aktionsbündnis be-4-tempelhof.de kein Mandat hat, keinen Auftrag ihrer Wähler, dann Mediaspree versenken mit dem paar Teilnehmer erst recht keines! Oder?

    Im Übrigen kann ich mich der Argumentation von Ingeborg nicht verschließen. Ich bin selber schwul und die Bemerkung von dir (Machnow): „blablablabal…., dieser sinnlose und homphobe Kommentar“ ist nicht nachvollziehbar.

    Hier wird unter dem Vorwand der „Homphobie“ wohl wieder Zensur und Diffamierung ausgeübt.

  14. 14 Machnow 22. Juli 2009 um 22:48 Uhr

    Diese können sich bei Euch bedanken!

    Wirklich super!!! :lol: als wenn ich von der bebauung profitiere! :-)

    Ansonsten haben die Aktivisten von be-4-tempelhof.de eine recht verständliche und einfache Lösung für den Flughafen: Flughafen eben – seit 85 Jahren bewährt. Pionierzeit der Luftfahrt bis hin zur Krisenbewältigung.

    Reaktionäres Festhalten an Tradition ohne jede offene Argumentation. Lächerlich! Die Welt bleibt natürlich immer so wie sie konservative Träumer gerne hätten. Rückwärts gewandt in eine gloreiche Zukunft :lol:

    Zum Vorwurf der Zensur. Dies ist mein virtuelles zu Hause. Hier darf nur ich pöbeln. Wer mir nicht paßt, fliegt raus. Und nur weil Ingeborg den Beitrag super kopieren kann und ihn möglichst breit streut, wird er nicht vernünftiger. ich habe ihn lediglich gelürtzt, weil copy & paste zwar eine fähigjkeit ist, allerdings keine, die ich als besonders innovativ und vor allem frei / autonom empfinde. Deshalb die kürzung.

    Und geschlechtliche zuschreibungen, die einen menschen aufgrund seiner sexualität abwerten sind homophob. ich kann wowereit auch nicht leiden. trotzdem versuche ich ihn nicht homophob zu degradieren, als ob er deshalb weniger wert wäre!

    ansonsten fällt mir zu eurem flugbetrieb gedönse (@ingeborg) nur ein.

    In welcher Welt lebst Du eigentlich??

    :lol: viel spaß in eurer homogenen welt, in der ihr alle fragen mit flugbetrieb beantworten könnt!!! das wars mit der diskussion!!!

  1. 1 Ist was los am FlughafenTempelhof? « Urs1798’s Weblog Pingback am 21. Juli 2009 um 16:26 Uhr
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