Archiv für Januar 2010

Zossen und seine Nazis

Wie sich nun herausgestellt hat, wurde das Haus der Demokratie in Zossen von Nazis angezündet. Das, was Antifas und bürgerliche Antifaschist_innen schon längst geahnt hatten, wurde nun bestätigt. Der 16-jähriger Daniel S. hat die Tat gestanden. Die Freien Kräfte in Zossen haben sich laut Märkischer Volksstimme blitzartig von dem jugendlichen Nazis distanziert und ihn als absoluten Hohlkopf bezeichnet, der nicht in ihren Reihen aktiv gewesen sei. (mehr…)

Ein ganz normaler Gedenktag in Zossen . . .

In Zossen erinnern Bürger_innen und Antifas an die industrielle Vernichtung von Jud_innen 65ig Jahre nach der Befreiung von Auschwitz durch die Rote Armee. (mehr…)

Ein Wunderspürhund unterwegs in Göttingen

Wie die monsters of göttingen sowie fire & flames berichten, gab es gestern Abend Duchsuchungen in der Roten Straße. Ein Spürhund der Polizei soll fünf Tage nach einem Brandanschlag auf die Göttinger Ausländerbehörde eine heiße Spur erschnüffelt haben. Noch während die Durchsuchungen liefen gab es laut redical m spontane Aktionen in der Nähe der durchsuchten Objekte und in Hannover. (mehr…)

„Die Vernichtung des Nazismus mit seinen Wurzeln ist unsere Losung.“

Am 27. Januar vor 65 jahren wurde Auschwitz von der Roten Armee befreit. Die industrielle Menschenmordmaschine einer deutsch nationalen Arbeiter- und Soldatenklasse stoppte. (mehr…)

Neue Formen von Arbeit und kollektiver Organisierung

Der Sektion der Freien Arbeiter Union von Berlin wurde durch das dortige Landesarbeitsgericht schon in der zweiten Instanz verboten sich selbst Gewerkschaft zu nennen und sich als solche zu betätigen. Hintergrund war ein juristische Auseinandersetzung zwischen der Geschäftsführung der Neuen Berlin Babylon GmbH / K&K Kino und Konzerte GmbH der linken Dynastie Grossman und der Betriebsgruppe der FAU am Filmtheater Babylon, welche Arbeitnehmer_innen-Rechte durchsetzen und einen Tarifvertrag abschließen wollte. (mehr…)

No Pasaran – Jetzt erst recht!

Hatte ich, glaube ich, schon mal, aber es paßt zur derzeitigen Situation. Auch wenn bei wendy die geballte antikapitalistische und sich selbst als antibürgerlich, antistaatlich, krimininalitätsaffin und begrifflich eloquent verklärende, vor allem aber kritisch undogmatischen sowie die letzte linke Blogosphere über die Skandalisierung der Razzien und den vermeintlich heuchlerischen Aktionismus einer offenbar zur Defamierung freigegebenden Antifa mouckiert wird, denke ich, ist es wichtig weiter nach Dresden zu mobilisieren. Auch weil in Sachsen sehr offensichtlich wird, was es bedeutet, wenn Extremismusforschung auf Feindstrafrecht trifft. Da bleibt nur noch der FDGO-Fetisch übrig! Also, auf nach Dresden!

LKA Sachsen verbietet – Cyberantifa streut

Erst Razzien. Dann ein neues Versammlungsgesetz, daß antifaschistische Interventionen gegen Nazis verhindern möchte. Weiter ging es mit offenbar mit Demoverboten. Und nun schaltet das Dresdener LKA die Seite dresden-nazifrei.de ab. Der Protest läßt sich aber weder spalten, noch verhindern. Und das Cyberspace vergißt nicht. Es erinnert sich manigfaltig und fortgesetzt :lol:

Gewerkschafter_innen in den Knast?

ver.di inszeniert Arbeitskaempfe

Im Deutschen Technikmuseum (DTMB) geht der potemkinsche Arbeitskampf offenbar weiter. Aber keiner kriegt’s mit. Und, wie ich aus eigener Erfahrung erleben mußte, wollen der Betriebsrat sowie Jürgen Stahl, der verantwortliche Gewerkschaftssekretär von ver.di, nicht, daß jemand etwas mitkriegt. Heftiger geht es im Filmtheater Babylon ab. (mehr…)

Zum Geburtstag der Partito Comunista Italiano

Am heutigen 21. Januar gründete sich im toskanischen Livorno die italienische, kommunistische Partei. Ihr prominentestes Gründungsmitglied war Antonio Gramsci.

19. Januar – Antifa Demonstration zum Todestag von Markelov und Baburova

Während in Dresden und Berlin die Polizei linke Läden durchsuchte, trafen sich in verschiedenen russischen Städten Antifaschist_innen um an die von Naziterrorist_innen ermordeten Stanislav Markelov und Anastasia Baburova und die anderen Opfer von Naziteror zu erinnern. Die Demonstration in Moskau wurde von Paramilitärs von OMON aufgelöst. Es kam zu Auseinandersetzungen und Festnahmen. (mehr…)