Archiv für Februar 2010

Zu Gast bei sozialen Chauvinist_innen

Quartiermanagment Schillerpromenade Berlin Neukoelln Wie bei indymedia berichtet wird, hat die Kommunikationsguerilla die überflüssigen am Mittwoch dem Vorort-Büro der Brandenburgischen Stadterneuerungsgesellschaft mbH (BSG), das sich als Quartiersmanagment Schillerpromenade tarnt, einen Besuch abgestattet, um gemeinsam mit den Architekt_innen, Sachbearbeiter_innen und Ingenieur_innen die erfolgreiche Verdrängung der RRoma aus dem Problemhaus Okerstraße 41 zu feiern. Oder kamen die lustigen Maskierten um frenetisch die bei der Selbstauflösung der Filiale der Brandenburger Baufirma behilflich zu sein und die Übergabe an die Anwohner_innen vorzubereiten? (mehr…)

Auf nach Dresden – Trotz Pfefferpulver, Toten Hosen, Piraten und konservativen Weißen Rosen!

Dresden nazifrei Der Countdown nach Dresden läuft. Von wo die Nazis beim größten europäischen Aufmarsch los- und lang laufen wollen, ist bis jetzt unklar. Deshalb bereitet sich das Bündnis Dresden nazifrei mit drei Szenarien auf die Blockaden vor. Der konservative Protest gegen Extremist_innen von rechts und links wird zunehmend zur Farce. Nachdem selbst die Toten Hosen kommen wollen, haben die Anti-Antifaschist_innen mit weißer Rose ein massives Rechtfertigungsproblem. Hinzu kommt, daß die Antifa längst im Bundestag sitzt. (mehr…)

BVG gegen Kapitalimus – Vergesellschaftung ohne Kompromiß!

Verführung, Züchtigung, Mißbrauch – Der Körper in der Kirche

Seit Ende Januar häufen sich die Meldungen zum Mißbrauch in konfessionellen Schulen und insbesondere in katholischen Bildungseinrichtungen. Im Berliner Canisius Kolleg sollen in der Gemeinschaft Christlichen Lebens, der Nachmittagsbeschäftigung für römisch-katholische Jugendliche, mehr als 20 Schüler_innen mißbraucht worden sein. Auch an anderen Schulen häufen sich die gemeldeten Fälle. Die Kirche reagiert mit einer merkwürdig unreflektierten, wenn nicht sogar selbstmitleidigen Bitte um Verzeihung, die sich zwar an die Opfer richtet, aber weder selbst-referentiell argumentiert, noch Konsequenzen in Aussicht stellt. Außerdem bleiben Opfer, wie Täter_innen gesichtslos. Der römisch-katholische Klerus und seine Vertreter_innen beweisen erneut, daß sie unfähig sind ihre körperfeindliche Ideologie zu hinterfragen. (mehr…)

Scheiß drauf, Stachanow! Geh‘ feiern!

Ein Lied für die proletarischen Spießer_innen, die nichts anderes kennen, als die emanzipierte Arbeit bis an körperliche Grenzen. (mehr…)

Strafbefehl gegen Gewerkschafter_innen

In Deutschland wird vor allem (Un-) Recht gesprochen. Aus politischen Interpretationen und Auslegungen der Heiligen Bücher, mit ganz vielen Paragraphen drin, ergibt sich eine Rechtspraxis, die solch interessante Konstruktionen, wie Verdachtskündigung – eigentlich seit dem römischen Recht über den Grundsatz in dubeo pro reo verboten – und neuerdings die Aufhebung des Gleichheitsgrundsatzes und der Tarifeinheit in einem Betrieb. So darf dann jede_r sich als Lohndrücker_in, Streikbrecher_in und Gelbe Gewerkschaft betätigen. Was das in der Praxis bedeutet, ist zur Zeit im Filmtheater Babylon zu beobachten, das ganz unter dem harten Regiment des Grossman Clans steht. (mehr…)

Mit Zorn und Zärtlichkeit an der Seite der Armen

. . . was damit gemeint ist, haben jahrzehntelang Nonnen und Priester an den katholischen Schulen weltweit bewiesen. (mehr…)

„Mit allen Mitteln den Wiederaufbau der Linken verhindern.“

Situationismus Ich bin selbstverständlich selber Schuld, daß in einem Artikel, der sich mit den Widerlichkeiten der römisch-katholischen Kirche beschäftigt, über den Gedankenfilz der GSPler bezüglich ihrer Kritik am Antifaschismus als Programm schwadroniert wird. Mit dem folgenden Zitat aus einem Heftchen, das den Namen Aufruf trägt und im August 2003 geschrieben sein soll, möchte ich dieser Diskussion einen eigenen Platz bieten. Vielleicht könnten der subvisor (aka der staatsanwalt), der_ie vorzüglich geschulte Marxist_in ofenschlott und der kommunismus, vielleicht sogar wendy und selbstverständlich, wer sich sonst noch unterhaltsam beteiligen möchte, diesen Beitrag zur Diskussion der ewig widerstreitenden Positionen nutzen. (mehr…)

Pädophilie kommt von Homosexualität

Seit letzte Woche scheinen sich die letzten Tage der Unfehlbarkeit anzukündigen. Auf diesem Blog polterten einige säkulargläubige Kommunist_innen gegen Antifaschismus als Programm und merken gar nicht, daß sie sich damit – ähnlich wie die Bahamas – zunehmend aus der radikalen und antagonistische Linken verabschieden. Seit der Enthüllung eines Mißbrauchsskandals am Berliner Jesuiten Kolleg Canisius heulen die anderen unfehlbaren katholischen Dogmatiker zusammen mit ihren Opfern und fabulieren über Homophobie in der Kirche, die offenbar die Priesterlämmer zu Pädophilen gemacht hat. Ekelhaft! (mehr…)

Für den Kommunismus – Sofort!

Hier ein Gruß und Friedensangebot an die Kommunist_innen, an all jene, die die Marxsche Kritik ihrem ursprünglichen Gehalt nach rekonstruieren wollen. An die, denen Antifaschismus lediglich ein abzulehnendes republikanisches und demokratisches Projekt ist, daß attackiert und abgeschafft gehört. Ähnlich, wie der Kapitalismus und die demokratische Diktatur der Mehrheitsgesellschaft. Hoch, die antidemokratische Solidarität! (mehr…)