27. März – Solidarität, Kick und Party

Der 27. März bietet einiges an Aktivitäten. Von vormittags bis zum späten Abend gibt es ein radikallinkes Programm für jedes Spektrum. Wer will kann gleich nach dem Aufstehen der jungle World beim Umziehen helfen. Weit soll der Weg ja nicht sein, schließlich ist die Redaktion wertkonservativ und vor allem lokalpatriotisch. Ab 14 Uhr geht’s dann weiter nach Westen – ins Mommsenstadion. Da kickt die Zweite des FC St. Pauli gegen Tennis Borussia. Am Abend soll nun wirklich im neuen Szenebezirk Neukölln die fette Party im Columbiaclub stattfinden.

Musikalisch wird es wohl revolutionär, krachig und später ein wenig elektronisch. In jedem Fall mit von der Party sind die Biberstand Boys, die schon bei der letzten Fanparty im anderen Szenebezirk Wedding der lilaweißen metrosexuellen Meute eingeheizt haben. Ebenfalls mit dabei sind die revolutionär prekären Klampfen-Neuköllner vom Incredible Herrengedeck.

Das soll aber noch nicht alles sein. Flopti hat sich offenbar gewohnt nett und freundlich am vergangenen Wochenende um eine weitere musiklaische Verstärkung gekümmert. Die Brüllmücken sollen es sein. Ihr Schönhauser Allee gefällt mir ziemlich gut. Erinnert mich irgendwie an Waldschulallee, oder so.

Ich würde auch gern noch einen kongenialen Künstler beisteuern. Nämlich den jiddischen Löwen King Django. Seine Version von Hevenu Shalom Aleichem ist einfach der Hammer. Außerdem bringt er sogar Japaner zum skankin‘.

Also, wer am vormittag der jungle World beim umziehen helfen will, der soll sich direkt beim Verlag melden. Am Nachmittag geht’s auf jeden Fall ins Mommsenstadion. Der symphatische Verein hat es verdient, daß mensch ihn unterstützt. Schließlich kämpft er seit Monaten ums Überleben.

Mit fünf Euro ist Mensch dabei. Tickets gibt’s übrigens auch beim Antifa Kaufhaus Red Stuff und im Baiz. Mit ’nem Ticket vom Spiel kommt mensch dann außerdem auch noch günstiger zur Party in den Columbia-Club.

Also, Hevenu TeBe aleichem!