„They are the ones, with machine guns that kill for a lie“

Für die ermordeten Iran_innen, die jungen Nonkonformist_innen und Aufmüpfigen, die für einen freien Iran starben und immer noch sterben. Für Neda!

Eigentlich wollte ich am heutigen Montag You and him von Sophie Zelmani posten. Aber da ist mir der Prince of Assyria dazwischen gekommen. Er war der melancholische Einheizer beim Konzert der anderen schwedischen Melancholikerin, die am letzten Mittwoch im Lido gespielt hat. Sein Waltz Life hat mich an die von iranischen Sicherheitskräften ermordete Neda Agha-Soltan erinnert.

Eigentlich wollte ich heute von linken Spießbürger_innen singen lassen. Von den vermeintlich emanzipierten und freien Menschen, die absolut keine Ahnung haben, wie sie mit obdachlosen, bettelnden Menschen, Straßen- oder U-/S-Bahnmusikant_innen und Zeitungsverkäufer_innen umgehen sollen. Im besten Fall ignorieren sie sie. Am ekelhaftesten ist aber, wenn sie sich unter dem vermeintlich sozialen Vorwand einer nutzlosen Existenz einfach nur angewidert und gestört fühlen. Scheiß‘ abgesicherte Kaderlinke und sozialchauvinistische Altlinke.