Archiv für März 2010

Okerstraße – Es geht voran!?

Die Task Force Okerstraße hat gestern eine Bilanz seiner Arbeit vorgestellt. Nicht der Bevölkerung. Auch nicht der direkten Nachbarschaft in einer Einwohner_innen-Versammlung. Die Presse wurde informiert, wie der Tagesspiegel (via schätzchen) heute berichtet, wie engagiert und effektiv sich Frau Schmiedeknecht, die Chefin des Vorortbüros der Brandenburgischen Stadterneurungsgesellschaft mbH (BSG) um den aufstrebenden Kiez in Nordneukölln kümmert. (mehr…)

Serie von Nazianschlägen in ganz Berlin

In den vergangenen Tagen gab es eine Serie von Nazianschlägen auf mindestens sechs Treffpunkte von Antifaschist_innen in Berlin. Allein in Neukölln gab es neben dem Angriff den Salvador-Allende-Club in der Nacht zum Dienstag vier weitere Anschläge, darunter eine Morddrohung am Haus eines_r bekannten Antifaschist_in. Das Projekt Friedel54 war ebenfalls betroffen. Außerdem sind zwei weitere Galerien attackiert worden. (mehr…)

Erneut Naziangriff in Neukölln

Dr. Fritz Felgentreu hat voll den Durchblick - Pogromstimmung gegen Gentrifizierer in Neukoelln Vor vier Tagen heulte Fritz Felgentreu auf seiner Seite rum, daß es in Neukölln immer wieder zu Übergriffen autonomer Gruppen auf das Quartiersmanagement und sein Bürgerbüro kommt. Um diesen unhaltbaren Zustände einhalt zu gebieten und die No-Go-Area für anständige sozialdemokratisch blinde Bürger_innen zu durchbrechen, haben sich Nazis offenbar ein Herz gefaßt und zum vierten Mal in einem halben Jahr die Scheiben des Salvador-Allende-Clubs eingeschmissen. Aber Fritz wird auch dies wieder ignorieren. (mehr…)

Auf dem Weg zur ethnisch sauberen, deutschen Opferstiftung

Nach der zweiten Sitzung zur inhaltlichen Konzeption der Ausstellung Flucht und Vertreibung sind zwei weitere Mitglieder_innen aus dem wissenschaftlichen Beirat ausgestiegen. Zum einen ist dies die Historikerin Prof. Dr. Kristina Kaiserová aus Ústí nad Labem. Außerdem zog sich die Publizistin Helga Hirsch, die dem Bund der Vertriebenen und Erika Steinbach nahe steht, aus dem Gremium zurück. Lediglich ein nicht-volksdeutscher ist im Beirat verblieben. Mal sehen, wann der geht. (mehr…)

8. März – Für die rebel und die rrriot grrrls

Zum Feministischen Kampftag gibt es heute militant musikalische Perlen. Ich konnte mich nicht richtig entscheiden, deshalb verlinke ich ein paar mehr Tracks. Der sichtbare ist schon beinah ein Klassiker. Der zweite wird es bestimmt auch. (mehr…)

Rousseau, Familien, pädagogischer Eros und homoerotische Zentren

Mit der Odenwaldschule, dessen Homepage seit heute offline zu sein scheint, versinkt auch die protestantisch verwurzelte, nationalistisch konnotierte Reformpädagogik und ihre Kreise vollends im Mißbrauchsstrudel. Sind bei katholischen Bildungsinstituten vor allem Züchtigung und Gewalt die ausschlaggebenden Methoden, arbeitet das reformatorische Landerziehungsheime offenbar mit erotischen Methoden. (mehr…)

Systematischer Mißbrauch und ein klerikales Terrorregime

Es ist erschreckend und interessant zugleich, was der Rechtsanwalt und Sonderermittler Thomas Pfister zu den Zuständen im Benediktinergymnasium Kloster Ettal zu berichten weiß. Kinder und Jugendliche wurden, so berichten zahlreiche Opfer, willkürlich sowie kollektiv von den Patres bestraft. Bis in die 90iger Jahre war körperliche Züchtigung, wie die ARD berichtet, Teil der pädagogischen Konditionierung der jungen Zöglinge. (mehr…)

Sozialdemokratischer Arbeitsdienst mit symbolischem Aufschlag

Nach dem Schmock Guido hat sich nun eine weitere Langzeitparlamentarierin chauvinistisch arrogant geäußert. Die komplett von Steuermitteln köstlich lebende Spitzenkandidatin der NRW-SPD Hannelore Kraft, die ihren Lebensabend entspannt entgegenschauen kann, forderte im Spiegel dazu auf Langzeitarbeitslose für gemeinnützige Arbeit etwa in Altenheimen oder Sportvereinen einzusetzen. (mehr…)

BdV – Bund der Antifaschist_innen aus dem Osten

Erika Steinbach, die bis heute die Oder-Neiße-(Friedens-)Grenze aufgrund von ungeklärten Eigentumsfragen als unnötig ansieht, behauptet seit Jahren gerne, daß im Bund der Vertriebenen (BdV) nicht mehr Nazis wären als im Rest der Gesellschaft. Da das offenbar nicht mehr ausreicht, um politisch zu punkten, hat sie sich neuerdings darauf versteift, daß im BdV mehr Widerstandskämpfer als Nationalsozialisten aktiv sind und waren. (mehr…)

השמוק – Ein Guido für die weiße Mitte

Schmock ist die Bezeichnung für einen Menschen, der durch ein rechthaberisches, belehrendes oder durch ein opportunistisches Verhalten negativ auffällt. Der Schmock ist nach langläufiger Auffassung häufig eitel oder arrogant. Gleichzeitig gilt er aber als mäßig intelligent, nicht gerade gutaussehend und wenig geistreich. Die Bezeichnung dürfte nach diesem Verständnis auch sehr gut auf den Noch-Sozialdemokraten Thilo Sarrazin passen, der ALG II-Beziehern Kaltduschen empfiehlt und biologistische Vererbungslehre propagiert. (mehr…)