„Wir sind doof und stolz darauf!“

Schon wieder glaubt jemensch, daß er weiß, was die ‚Wahrheit‘ ist und will uns – damit ist aka gemeint – ganz nonchalant daran teilhaben lassen. Das ist nicht sonderlich verwunderlich, schließlich ist der_ie unverwüstliche und humorlose Wichtigtuer_in Kommunist_in und offenbar Symphatisant_in der Folkloretruppe DKP, die ein ganz besonderes Verhältnis zu einem gewissen Herr Honnecker hat(te). Aber amüsant ist der_ie generelle schon.

Undogmatisch sein heißt nichts anderes als nicht wissen zu wollen, verliebt in Diskurse sind die, die sich nichts genau ansehen wollen, Dialog heißt Gelaber, Analyse als Zusammentreffen heißt jede Analyse tunlichst zu vermeiden, kulturelle Intervention heißt häßliche Aufkleber malen und Schönheit hassen und so weiter. So wird Eyjafjallajökull ausgerechnet dafür geschätzt, weil „er_sie“ für die „stillstehende Wirtschaft“ verantwortlich ist. 2010, und die Maschinenstürmer im Bunde mit der Natur gibt es immernoch.

Ich nehme mir mal die Kritik zu Herzen, gelobe feierlich (mit gekreuzten Fingern hinterm Rücken) Besserung, theoretisch marxistische Bildung und ein Hoch auf die dogmatische Solidarität! Ich werde jetzt ganz deutschernst und vor allem wissend!

    Völker hört die Signale!
    Auf zum letzten Gefecht!
    Die Internationale erkämpft das Menschenrecht!