Archiv für August 2010

New World Order – Des Truthers Fels in der Brandung des Zeitgeist

Dem Festival Kritische Masse im Berliner Club Rekorder, dem ehemaligen Klub des reaktionären Nationalbolschewisten Wladimir Kaminer, laufen die Bands davon. Insbesondere Tapete mußte offenbar feststellen, was es heißt von Wissenden bedrängt zu werden. Deshalb hat er sich in den letzten Tagen nicht nur einmal von den Verschwoerungstheorien, Infokrieger_innen und Co. distanziert. Herr von Grau, der ebenfalls aus der Playlist des Festivals verschwunden ist, war bei seinem Rückzug etwas zurückhaltender. (mehr…)

Feiern gegen Gentrifizierung!

Der Festkalender hat in Neukölln einen neuen Termin. Die Weisestraße feiert sich selbst unkommerziell und von unten. So soll ein Gespräch zwischen den Anwohner_innen, Künstler_innen, den Gewerbetreibenden und den emanzipatorischen Menschen im Kiez ermöglicht werden.

Wien und Berlin – Unterwegs in Boboville!

Pieces of Berlin war auf Exkursion in Wien und hat dort Boboville entdeckt. Es läßt sich offenbar in der Innenstadt im Museumsquartier lokalisieren. Dort treffen sich die jungen Hedonist_innen der Bohème Bourgeois, die gesehen werden wollen zum chillen> und Atmosphäre genießen. Außerdem gibt, so meint Kadri, für alle Jahreszeiten ein gutes Programm. Der echte BoBo geht aber offenbar hin, weil es seine Kinder dort toll finden. (mehr…)

Truther_innen, Nazis und die NPD

Mensch könnte glatt glauben, daß nun endlich zusammenfindet, was sich längst nationalistisch völkisch angenähert hat. Auch wenn ein gewisser Eddi Gonzalez bei indymedia behauptet, es gäbe eine Nähe zwischen der radikalen Linken und der Trutherbewegung, beweist er durch seine Argumentation genau das Gegenteil. Nicht einmal Hardcore-Antiimps dürften auf den Schwachsinn der Infokrieger_innen reinfallen. Höchstens vielleicht noch Trotzkist_innen, WASGler, Nationalbolschewist_innen und andere Politsekten. Dennoch bleibt es wichtig den Diskurs gegen die Trutherbewegung in die Öffentlichkeit zu tragen. Damit engagierte Bands und andere Künstler_innen, wie Mono & Nikitaman, Tapete usw, nicht nochmal auf die Paranoiker_innen reinfallen. (mehr…)

Eines Morgens in aller Frühe!

. . . und wie die anderen Montage gehen die Bella Ciao Wochen für die soziale Revolution weiter! Diesmal mit einer deutschen Version der legendären Bielefelder Commandantes.

Nicht hier? Jetzt hier? Oder wo?

Die Flughafenstraße wird allmählich zum Anziehungspunkt für eine junges metrokulturelles Publikum. In der Nummer 38 residiert der Staalplaat Store, der hippe pseudoalternative Electrosoziopath_innen nach Neukölln zieht. Weiter oben wurde aus der alten Wäscherei die Lavanderia Vecchia, die, wie in der Flughafenpost (pdf) zu lesen war, Mama und Papa von Neuneuköllner Student_innen und Gourmets italophil locken will. Die anderen Neuköllner_innen sind dabei nicht so interessant. Gut das es den Kanal in der Weisestraße gibt. Vielleicht spielt die Performance knowhere ja auch auf aktuelle Entwicklungen in Nordneukölln an. Wer weiß. (mehr…)

8 Minuten 37 Sekunden

Vor 65 Jahren wurde Hiroshima mit einer Bombe ausgelöscht. Aus Kreischen, Stille und Dunkelheit erwachte eine neue Welt! Diplomatie und das politische Gespräch wurde von Angst ersetzt. Abschreckung wurde relevanter, als Versöhnung. Wenn es nicht so zynisch menschenfeindlich wäre, dann müßte ich froh sein, daß die Nazis dieses Waffe nicht vorher zur Detonation gebracht hatten. Sonst würde das Deutsche Technnik Museum heute in Hitlers Germania stehen . . .

Woijna wider den teuflischen Extremismus

Die Bandbreite rappt in Die neue R.A.F. gegen Gewalt und Wut mit einem militanten Lied. Der Track ist auf dem Infokrieger_innen Promo-Sampler Die kritische Masse – Music from Truthmovement und wurde durch eine Predigt gegen Militanz ergänzt. Hier Woijnas Homilie an alle pazifistischen, autonomen Nationalist_innen, die antikapitalistisch und gegen alle Manipulationsversuche das Finanzkapital friedlich bekämpfen. (mehr…)

Recht auf Heimat – Für Christ_innen, Antisemit_innen, Nazis und SS-Mörder_innen

Am 5. August vor 60 Jahren wurde die Charta der Heimatvertriebenen unterschrieben und damit der völkische Nationalismus der Flüchtlinge aus dem Osten institutionalisiert. Es dauerte allerdings weitere sieben Jahre bis sich die Nationalsozialist_innen, ehemaligen SS-Angehörige und andere deutsche Nationalist_innen zusammenrauften und sich im Dachverband Bund der Vertriebenen (BdV) organisierten. Von der Nazigeschichte dieses Vereins für völkische Nostalgiker_innen und Volkstumfetischist_innen haben sich die verantwortlichen Offiziellen bis heute nicht distanziert. (mehr…)

Mach’s bloß nicht wie Albrecht – Sonst gibt’s ganz viele von der Leyen!

Bitte auch die Bildunterschrift beachten (via telepolis)