Am 18. September wollen wieder die körperfeindlichen Christ_innen und christlichen Nationalist_innen, die sich um den Volkstod sorgen, gemeinsam gegen selbstbestimmte Lebensplanung und freie Sexualität jenseits heternormativer Biopolitik demonstrieren. Ihre Dreckskreuze gegen das Leben gehören nicht auf die Straße, sondern in die Spree. Also, am 18. September 2010 ab 12:30 Uhr zum Neptunbrunnen.
Abtreibungsverbote abschaffen – Gegen christlichen Fundamentalismus
Für den 18. September 2010 mobilisiert der Bundesverband Lebensrecht zu einem „Schweigemarsch“ mit dem Titel „1000 Kreuze für das Leben“. Damit wollen die selbst ernannten Lebensschützer für ein generelles Verbot von Abtreibungen demonstrieren.
Wir rufen dazu auf, dem Marsch der Fundamentalist_innen laut und mit vielfältigen Aktionen entgegenzutreten und fordern:
• Streichung des Paragraphen §218 aus dem Strafgesetzbuch
• Entscheidungsfreiheit für oder gegen eine Abtreibung ohne Bevormundung
• Die Verwirklichung des Rechts auf freie Familienplanung und Sexualität für alle, ohne dabei die Freiheiten anderer einzuschränken
[…]
Wir wollen eine Gesellschaft, in der weder christliche Moralvorstellungen noch staatliche Zugriffe über das Leben und den Körper von Menschen bestimmen. Frauen sollen auf
Grund einer Abtreibung weder gesundheitliche noch rechtliche oder ökonomische Nachteile ian Kauf nehmen müssen. Die Entscheidung für oder gegen eine Schwangerschaft soll ohne Eingriff oder Belehrungen des Staates und ohne Angst vor moralischer Verurteilung möglich sein. Wir wollen eine Gesellschaft, in der eine Behinderung kein Problem oder Defizit darstellt. Keine Frau soll sich „verpflichtet” fühlen, abzutreiben, weil eine Behinderung des späteren Kindes wahrscheinlich erscheint.
18. September 2010, 12.00 Uhr, Karl-Liebknecht-Strasse/Ecke Spandauer Strasse
Der ganze Aufruf ist hier.
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