„Keine schwerwiegenden Kopfverletzungen festgestellt“

Heute mal was ganz anderes. Am Samstag Abend boxte Vitali Klitschko in Hamburg gegen Shannon Briggs. Der war ihm nur in den ersten Runden gewachsen. Spätestens ab der sechsten Runde war es eigentlich vorbei.

Briggs kassierte danach ausnahmslos schwere Treffer gegen den Kopf. In den folgenden Runde reagierten weder der Ringrichter, die Punktrichter oder die Ecke von Briggs. Der Rastaman aus Brooklyn schleppte sich bis zur letzten Runde, um in den Katakomben zusammen zu brechen und auf die Intensivstation zu kommen.

Bei Shannon Briggs wurden im Hamburger Krankenhaus Eppendorf eine Gehirnerschütterung, mehrere Frakturen am Auge, ein Nasenbein- sowie einem Armbruch und ein geplatztes Trommelfell festgestellt. Er mußte operiert werden. Trotzdem behauptet Briggs, daß die Ärzte nach verschiedenen Untersuchungen keine schwerwiegenden Kopfverletzungen festgestellt haben.

Scheinbar ist Briggs und sein Stab immer noch benebelt und wiegelt ab. Oder sie planen schon den nächsten Einsatz als Punchingball. Vielleicht beim jüngeren Klitschko. Schließlich hat er mächtig Nehmer_innen-Qualitäten, die einen langen Kampf gewährleisten können.