Beiträge von Butch Jonny

Why can‘t you just leave me alone!

Ich mag die Toten Hosen ja nicht besonders. Die Ärtzte finde ich musikalisch interessanter. Sie sind wenigstens selbstironisch. Die Hosen und insbesondere der grottenschlechte Schauspieler Campino nehmen sich einfach viel zu wichtig. Aber gut. Sie haben als eine der wenigen nicht-israelischen Bands in Tel Aviv vor einem euphorischen Publikum gespielt. Dann will ich mal nicht so sein . . .

ברוך אתה ה‘ ברוך אתה ירושלים

Ich mag Jerusalem. Ich liebe die Stadt. Auch wenn es mit der Altstadt einen Ort gibt, der, wie bei Menschen, Esel und Kamele zu lesen ist, besser als überdachte Fundamentalist_innen-Anstalt umgebaut werden sollte. Die Beschreibung zur Situation in den kleinen Gässchen ist auch nicht schlecht. (mehr…)

„Wer zu uns scheiß‘ Deutscher sagt, hat bei uns nix verloren!“

Wagner, Koch, Schröder und die braunkonservativen Bürger_innen wollten schon vor drei Jahren das Beschimpfen von Mehrheiten zur schweren Straftat konstruieren. (mehr…)

„Ich liebe doch alle Menschen!“

Da frag ich mich allerdings, warum er sie bespitzeln, verfolgen, foltern und umbringen ließ. Kann natürlich sein, daß Mielke eine andere Vorstellung von Menschsein hat. Nur mit Emphatie hatte die äußerst wenig zu tun!

Was heißt hier Junk Words?!

Auf der letzten Seite des Dschungels in der Jungle World, wo sonst die Comic Strips zu finden sind, ist jedesmal ein kryptischer Satz geschrieben, den kein Mensch so richtig kapiert. Selbst die Zeichner_innen waren lange ahnungslos, wie der Bigbeatland Comicautor und Parteigründer Andreas Michalke in einem Kommentar auf diesem Blog vor einiger Zeit bewies. Dieses Dilemma hat sich nun aufgelöst. Und nach der Eröffnung der Ausstellung Junk Word in der Galerie Knuth & Krüger der drei Zeichner_innen des Dschungels und der aktuellen Homestory sollten es dem ein oder anderem nun auch klar sein. Dieser zuweilen äußerst dialektische, beinah schon metarealististische, in jedem Fall ominöse Satz, der den Comicstrips ein Motto zu geben vorgibt, haben die Jungle World Leser_innen den Lektor_innen zu verdanken. (mehr…)

Es gibt nur einen Hurricane

Am vergangenen Samstag verprügelte der Greifswalder Sebastian Sylvester den Hamburger Mahir Oral nach Regeln udn gewann haushoch. Diese Titelverteidigung selbst ist nicht erwähnenswert, der Kampfname des ostdeutschen Boxhelden, der sich immer wieder nationalistisch deutschtümelnd inszeniert schon. (mehr…)

Für die jugoslawischen Partisanen

Vladimir Vysotzky sang in den 60iger und 70iger Jahren obwohl er nie im Krieg war über die andere Seite des ruhmreichen Heiligen, dem zweiten Vaterländischen Krieg gegen Nazis und Faschist_innen. Seine Lieder sind persönlich, einfach und entziehen sich der bolschewistisch realsozialistischen Propaganda. (mehr…)

Deutschen- und Fremdenfeindlichkeit, Rassismus sowie ein paar Schwaben

Unbedingt kucken! Vor allem die Jungle World Redaktion sollte sich das definitorische Tohuwabohu rund um rassistisch fremdenfeindliche Deutsch(en)feindlichkeit mal anschauen.

„Keine schwerwiegenden Kopfverletzungen festgestellt“

Heute mal was ganz anderes. Am Samstag Abend boxte Vitali Klitschko in Hamburg gegen Shannon Briggs. Der war ihm nur in den ersten Runden gewachsen. Spätestens ab der sechsten Runde war es eigentlich vorbei. (mehr…)

Betten, Party und ein Boykott

Neben einem grottenschlechten, übel deutschtümelnden Kommentar von Birgit Schmidt und einem völlig uniformiert, undifferenziert sowie unreflektiertem Artikel zur Fankultur gab es aber auch interessante Beiträge in der aktuellen Jungle World. (mehr…)