Archiv der Kategorie 'freiRäume'

Tschüß und auf Wiedersehen . . .

Vor mehr als drei Jahren haben wir diesen Blog begonnen. Der Protest gegen den Gipfel der G8 in Heiligendamm war nur wenige Monate alt. Die Repression gegen emanzipatorische und antimilitaristische Strukturen wurde durch den Staat mit erfundenen Anschuldigungen eskaliert. Der allererste Beitrag beschäftigte sich deshalb nicht umsonst mit den Festnahmen rund um die sogenannte Militante Gruppe am 31. Juli 2007. Nach drei Jahren zwingt uns die zunehmende Überwachung und Kontrolle sowie die umfaßende Repression, die insbesondere emanzipatorische und kritische Gruppen und Einzelpersonen betrifft, dazu in ein sichereres Netzwerk umzuziehen. Wir haben uns deshalb entschieden trotz der Unterstützung der Betreiber_innen von Blogsport zu Noblogs zu wechseln. (mehr…)

Information, Aneignung und Kontrolle

Gestern trafen sich ab 20 Uhr in der Langen Nacht in der Weisestraße circa 40-50 Neuköllner_innen zur mittlerweile sechsten Stadtteilversammlung. Unter dem Motto Kreatives Chaos von unten stadt_planung von oben wurde über die Hamburger Initiative Recht auf Stadt informiert und über Interventions- und Partizipationsmöglichkeiten im (Schiller-) Kiez diskutiert. (mehr…)

Die Pioniere sind längst da! Und sie bleiben!

Seit einigen Tagen ist die zweite Ausgabe Stadtteilzeitung Randnotizen fertig und kann in der Lunte abgeholt werden. Sie wird in den nächsten Tagen aber ganz bestimmt auch in anderen Lokalitäten ausliegen. Die Lektüre lohnt sich vor allem auch, um sich darüber zu informieren, was in den letzten Wochen im Kiez passierte. Außerdem gibt es erneut Hinweise, wie wie, wo und wann Anwohner_innen aktiv werden können. Ein Möglichkeit ist zum Beispiel sich an der nächsten Stadtteilversammlung in der Langen Nacht am 1. Juli ab 20 Uhr zu beteiligen. (mehr…)

Steckbrief-Terror, autonome Milizen und herrschsüchtige Anarchist_innen

In einer ganzen Seite hat sich die konservative Berliner Zeitung am Dienstag mit Kreuzberg, seinen autonomen Besetzer_innen und der vermeintlich sozialkritischen Kunstszene, die zur Zeit am Oranienplatz ihre industrielle Jahresvollversammlung zelebriert und sie Biennale nennt, gewidmet. In dem Leitartikel werden freiRaum Aktivist_innen als Kopfgeldjäger_innen, nationalsozialistische Schlägertrupps der SA und paramilitärische Milizen beschimpft. Außerdem wird ihren Plakataktionen Gewaltverherrlichung, Herrschaftssehnsucht und Faschismus vorgeworfen. (mehr…)

Böller, Kotzen und Besetzungen

Am vergangenen Wochenende sollten die Straßen eigentlich ordentlich zum kochen gebracht werden. Nachdem die Bundesregierung ein Sparpaket gegen Hartz-IV-Empfänger_innen, Familien und Beschäftigte verabschiedet hat, mobilisierten auch einzelne Gewerkschaften und vermeintlich linke Parteien zur Großdemonstration Wir zahlen nicht für eure Krise nach Berlin und Stuttgart. Es kamen einige zehntausend Menschen. Die israelsolidarische Fraktion hatte ebenfalls ein hartes Wochenende, das ihnen gar nicht so neue Erkenntnisse bescherte. Und die freiRaum Bewegung war auch auf der Straße. Der Knaller, im wahrsten Sinne des Wortes, war aber eine ominöse Splitterbombe, die in Berlins Torstraße hochgegangen sein soll, und lediglich zwei Polizist_innen verletzt hat. (mehr…)

Auf den Spuren des QM Schillerpromenade

Am 25. April wollen einige Nordneuköllner_innen in einem Spaziergang Orte besuchen, die in den vergangenen Jahren vom Quartiersmanagment betreut wurden. (mehr…)

Nessuno spazio per i nazisti

La campagna Nessuno spazio per i nazisti! è stato fondato degli iniziative e progetti di Neukölln e Kreuzberg nel dicembre 2009 come risposta agli attacchi in aumento nei nostri quartieri. Gli scopi della campagna sono la sensibilizzazione dei cittadine*i per la problematica crescente dei attacchi dei nazisiti a Neukölln / Kreuzberg, lo sviluppo delle strategie della gestione delle offese e il collegamento in rete solidario di tutte le strutture coinvolte. Sopratutto a causa delle reazioni fatali delle istituzioni pubbliche, lo stabilimento del collegamento in rete da sinistra e democratico di base, che tratta il problema dei nazisti nelle nostre quartieri, è importante per noi. (mehr…)

Mietenexplosion stoppen – Starbucks und Co. verhindern!

Am gestrigen Nachmittag trafen sich circa 400 Menschen am Heinrichplatz in Kreuzberg um gegen Verdrängungs- und Gentrifizierungsprozesse im Kiez zu demonstrieren. Anlaß war die brutale Räumung des ehemaligen Cafè Jenseits, das am vergangenen Samstag besetzt wurde und in dem ein Umsonstladen eingerichtet werden sollte. Unter dem Motto Umsonstladen statt Yuppie-Bar am Heinrichplatz! Steigende Mieten stoppen! Polizeigewalt gemeinsam entgegentreten! gab es eine Kundgebung und eine kurze aber kraftvolle Demonstration. + + U P D A T E + + (mehr…)

Mehr „Stadt für alle“

Unter dem Motto Stadt für alle luden am gestrigen Donnerstag (15.04.) Klaus Wowereits und Ingeborg Junge-Reyers die Presse ein, um gemeinsame Aktionstage von Reclaim Tempelhof, Mediaspree entern und der Anti-Liegenschaftsfonds-Gruppe der Wir bleiben alle-Kampagne für die kommenden Monate vorzustellen. Dabei ging es um die Eroberung des Tempelhofer Feldes am 8. Mai, den Störungs- und Aneignungs-Aktionstag entlang dem Spreeufer am 5. Juni sowie weitere Besetzungsaktivitäten auf privatisierungsbedrohtem Gelände. (mehr…)

Wohnperformance im Gängeviertel

… und heute noch einmal das Gängeviertel per Foto. Mittenimwald zum Beispiel macht Kunst für’s Wihnzimmer. Neben den Kreativen in der Neustadt lebt die Hafenstraße punktuell immer noch rebellisch. Also, auf nach Hamburg! Und kommt in die Gänge! (mehr…)