Archiv der Kategorie 'Religionskritik'

„Du kannst nie tiefer fallen als in Gottes Hand.“

Was für eine Poesiealbum Phrase zu ihrem Abgang. Welche moralische Größe gepaart mit einer arroganten Hybris, die ich eigentlich nur von katholischen Priestern kenne. In ihrer Rücktrittserklärung klagt Käßmann sich selbst an, bevor sie konsequenterweise zurücktritt. Viele halten sie immer noch für besonders fromm und gottesfürchtig. Ich frage mich allerdings, wie das mit ihrem Spritfresser VW Phaeton, der vor einigen Monaten zu einiger Berühmtheit gelangte, und Trunkenheit während der Fastenzeit glaubhaft gemacht werden kann. (mehr…)

Sieben Wochen ohne! Na dann Prost!

Die godmother of Wankelmütigkeit und Haltungslosigkeit Margot Käßmann hat am vergangenen Samstag offenbar mächtig einen gepichelt und damit eindrucksvoll bewiesen, was für sie fasten bedeutet. Sie wurde, nachdem sie eine rote Ampel mißachtet hatte von der Polizei gestoppt. Heute stellte sich heraus, daß sie volltrunken mit 1,54 Promille unterwegs war. Käßmann ist selbstverständlich über sich selbst ganz erschrocken, erst Recht über ihren schlimmen Fehler. Schade, daß sie nicht beichten kann und dann ist alles gut! Wie Katholik_innen. (mehr…)

Kollektiver Mißbrauch – Patres, Nonnen und der Klerus gemeinsam gegen die Jugend

Heute hat Ursula Raue, die seit 2006 vom Jesuitenorden zur Aufarbeitung der Mißbrauchsvorwürfe beauftragte Anwältin, einen Zwischenbericht abgeliefert und räumt mit einigen klerikalen und beißenden, römisch katholischen Lainen-Kläffer Mythen auf. Es sind weit über 100 Opfer. Von circa einem Dutzend Täter_innen sind mindestens zwei weiblich. Der Jesuitenorden und der Rest des römisch-katholischen Klerus hat sich um die Opfer nie gekümmert. Ihre Perspektive, ihre Seelsorge und ihr Schmerz wurde abgespalten. Es wurde zum Schutz des Glaubens verharmlost, verdrängt, denunziert und diffamiert. (mehr…)

„Missbrauch ist Mord an der Seele“

Sagte Mertes, Jesuit und Rektor des Berliner Canisius Kollegs, in einem Interview mit der Berliner Zeitung. Er erzählt, daß sich immer mehr Opfer bei ihm melden. Der Jesuitenpater geht davon aus, daß nur an seiner Institution wahrscheinlich mehr als hundert Fälle geben wird. Die Vertrauensbasis zwischen den Opfern, der von den Jesuiten beauftragten Anwältin Ursula Raue, die die Mißbrauchsfälle sammeln und aufarbeiten soll, scheint zwiespältig. Zum einen melden sich bei ihr und Mertes Betroffene auch von anderen katholischen Schulen. Andererseits haben sich einige Opfer eine eigene Vertretung gesucht. (mehr…)

Gott ist die Liebe – Ohne Fleischeslust!

Gott liebt alle. ER ist so blind, wie die Gerechtigkeit. ER schaut nicht nach Wohlstand, Status und Stellung. ER schaut ins Herz und scannt die Tugend. Gott mag sogar Homosexualität und Körper. Nur komisch, daß seine Vertreter_innen da ganz anderer Meinung sind und ständig (sexuellen) Mißbrauch mit vermeintlich schwulen Neigungen ihrer Priester verknüpfen. Dabei verdrängen sie (bewußt), daß körperliche und seelische Mißhandlungen in der Kirche sehr viel differenzierter sind und, wie ich schon an anderer Stelle diese Woche ausgeführt habe, sehr wohl zur körperfeindlichen Theologie des Leibes der römisch katholischen Kirche (RKK) gehören. (mehr…)

Verführung, Züchtigung, Mißbrauch – Der Körper in der Kirche

Seit Ende Januar häufen sich die Meldungen zum Mißbrauch in konfessionellen Schulen und insbesondere in katholischen Bildungseinrichtungen. Im Berliner Canisius Kolleg sollen in der Gemeinschaft Christlichen Lebens, der Nachmittagsbeschäftigung für römisch-katholische Jugendliche, mehr als 20 Schüler_innen mißbraucht worden sein. Auch an anderen Schulen häufen sich die gemeldeten Fälle. Die Kirche reagiert mit einer merkwürdig unreflektierten, wenn nicht sogar selbstmitleidigen Bitte um Verzeihung, die sich zwar an die Opfer richtet, aber weder selbst-referentiell argumentiert, noch Konsequenzen in Aussicht stellt. Außerdem bleiben Opfer, wie Täter_innen gesichtslos. Der römisch-katholische Klerus und seine Vertreter_innen beweisen erneut, daß sie unfähig sind ihre körperfeindliche Ideologie zu hinterfragen. (mehr…)

Mit Zorn und Zärtlichkeit an der Seite der Armen

. . . was damit gemeint ist, haben jahrzehntelang Nonnen und Priester an den katholischen Schulen weltweit bewiesen. (mehr…)

Pädophilie kommt von Homosexualität

Seit letzte Woche scheinen sich die letzten Tage der Unfehlbarkeit anzukündigen. Auf diesem Blog polterten einige säkulargläubige Kommunist_innen gegen Antifaschismus als Programm und merken gar nicht, daß sie sich damit – ähnlich wie die Bahamas – zunehmend aus der radikalen und antagonistische Linken verabschieden. Seit der Enthüllung eines Mißbrauchsskandals am Berliner Jesuiten Kolleg Canisius heulen die anderen unfehlbaren katholischen Dogmatiker zusammen mit ihren Opfern und fabulieren über Homophobie in der Kirche, die offenbar die Priesterlämmer zu Pädophilen gemacht hat. Ekelhaft! (mehr…)

Der Heiland ist geboren . . .

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Farben sind out! Jetzt kommen Muster!

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