Archiv der Kategorie 'Sexistische Kackscheiße'

Video zu 1.000 Kreuze in die Spree 2010

Video von leftvision zum Antifundiprotest am 18. September 2010 in Berlin

Christen, Nazis und die Polizei

1000 Kreuze in die Spree 2010

Am vergangenen Samstag zogen 500-600 christliche Fundamentalist_innen, neurechte Nationalist_innen, christlich-nationalistische Politsekten und Nazis mit Kreuzen bewaffnet durch Berlins Mitte. Einige Hundert Polizist_innen schützten den mittelalterlichen Aufzug. Gegendemonstrant_innen begleiteten den Marsch der Christ_innen lautstark und kreativ. Der Bundesverband Lebensrecht (BvL), der den Marsch ausrichtete, behauptet zwar 2.000 (!) Lebensschützer_innen gesehen zu haben, muß wohl aber seinen widerlichen Mob, die Polizist_innen und die Anti-Lebensschützer_innen mitgezählt haben um auf eine solche Zahl gekommen zu sein. Naja, egal! Hier ein paar Fotos und zusätzliche Informationen zu einigen Protagonist_innen der Lebensmarschierer_innen. (mehr…)

„Gott pisst euch voll!“

Gestern wollten christliche Fundamentalist_innen, rechtskonservative Christdemokrat_innen, christlich-nationalistische Politsekten und andere sogenannte Lebensschützer_innen trauernd durch Berlin marschieren. Gegen diese Veranstaltung formierte sich ein breites Bündnis feministischer, antifaschistischer und antisexistischer Gruppen und konnte sowohl die Kundgebung als auch den Marsch empfindlich stören. (mehr…)

Definitionsmacht gegen alle!

Der Neuköllner Ex-Satanist und Sprengstofffetischist Roland Ionas Bialke mag es gar nicht, wenn etwas nicht unter Kontrolle ist. Sexualisierte Sprache kann er ebenfalls nicht leiden. Letzteres ist durchaus richtig. Jeder Diskurs und jede Diskussion um Sexismus und Genderdiskrimisierung ist wichtig. Auch die Kritik an dem sexistischen Rapper Massiv muß geführt werden. Insbesondere weil der gestern mehrfach die Grenze verletzt hat. Lächerlich wird es aber, wenn Bialke für sich die durchaus wichtige Definitionsmacht einfordert und sämtliche Gruppen und teilnehmende Einzelpersonen, die er garantiert alle namentlich nennen kann, aus emanzipatorischen Strukturen ausschließen will. Kontrolle ist eben alles! In einem Artikel bei indymedia schreibt er folgendes. (mehr…)

Wo sind all die Ultràs hin . . .

Ultras Jetzt geht es wieder los. Fans, Ultràs, Hooltras und was weiß ich, was es noch so an mehr oder weniger organisierten Fanstrukturen gibt, reisen bundes- und europaweit durch die Gegend. Am sichtbarsten werden allerdings vor allem die männerbündnerischen Gruppen sein. Bei ARD, ZDF, Sky und Sport1 dagegen werden süße Kinder, gestylte Frauen und wandelnde Fanshops gezeigt werden. Ultràs und Konsorten sind eher anti-fotogen und stören das Image vom Fußballvolksfest. Und wie jede neue Saison werden zwei Themen den Diskurs jenseits der kommerziellen Verwertung des Fußball dominieren. (mehr…)

„Ich bin schwul, und das ist auch gut so“

Auf diesen Satz warten schwule Fußballfans seit Jahren, wenn nicht gar Jahrzehnten. Insbesondere in Zeiten einer heteronormativen Euphorie für männliche Nationalmannschaften, welche einer (national-) staatsbürgerlichen Biopolitik folgt, die den Körper diszipliniert und heteronormalisiert, aber explizit homoerotische Gesten sowohl auf dem Platz als auch beim Publikum entfacht, wird es endlich Zeit, daß sich ein_e aktive_r Spieler_in outet. Das dies, wenn es von außen kommt, aber auch tendenziell schwulenfeindliche Formen annehmen kann und so heteronormative Klischees über Homosexuelle bestätigt, zeigt der aktuelle Beitrag von Andreas Hartmann im WM Studio der aktuellen jungle World. (mehr…)

„Ich Religion dir auch gleich eine!“

Mit Religion hat der Kopftuch- und Verschleierungsfetisch im Iran wenig zu tun. Vielmehr wollen die Wächter_innen den patriachalen Machtanspruch der Mullahs repressiv und im öffentlichen Raum sichtbar sakral untermauern. Sie zementieren damit mit einem aufwendigen intellektuellen, theologischen und abergläubischen Spektakel die Entrechtung der Frau. (mehr…)

Mit Schwanz und Bällen in die nationale Zukunft

via Tante (mehr…)

„vicious in voice, barbaric, angry and blind, wearing death as a robe cinched with a belt“

Verschleiert, aber nicht stumm, kämpft eine Beduinin gegen das Patriarchat und spricht offenbar vielen Muslim_innen aus der Seele. In einem Poetenwettbewerb rezitiert sie ihr Gedicht, daß aggressiv und kämpferisch die wahhabitischen Kleriker in Saudi Arabien attackiert. Bösartig, barbarisch und blind sind sie, dichtet Hissa Hilal. Sie hätten die Wahrheit umzingelt und nun schweigt sie. Hilal beweist, daß sie sich aber nicht auf Dauer einsperren läßt. (mehr…)

Systematischer Mißbrauch und ein klerikales Terrorregime

Es ist erschreckend und interessant zugleich, was der Rechtsanwalt und Sonderermittler Thomas Pfister zu den Zuständen im Benediktinergymnasium Kloster Ettal zu berichten weiß. Kinder und Jugendliche wurden, so berichten zahlreiche Opfer, willkürlich sowie kollektiv von den Patres bestraft. Bis in die 90iger Jahre war körperliche Züchtigung, wie die ARD berichtet, Teil der pädagogischen Konditionierung der jungen Zöglinge. (mehr…)