Archiv der Kategorie 'Sexistische Kackscheiße'

Kollektiver Mißbrauch – Patres, Nonnen und der Klerus gemeinsam gegen die Jugend

Heute hat Ursula Raue, die seit 2006 vom Jesuitenorden zur Aufarbeitung der Mißbrauchsvorwürfe beauftragte Anwältin, einen Zwischenbericht abgeliefert und räumt mit einigen klerikalen und beißenden, römisch katholischen Lainen-Kläffer Mythen auf. Es sind weit über 100 Opfer. Von circa einem Dutzend Täter_innen sind mindestens zwei weiblich. Der Jesuitenorden und der Rest des römisch-katholischen Klerus hat sich um die Opfer nie gekümmert. Ihre Perspektive, ihre Seelsorge und ihr Schmerz wurde abgespalten. Es wurde zum Schutz des Glaubens verharmlost, verdrängt, denunziert und diffamiert. (mehr…)

„Missbrauch ist Mord an der Seele“

Sagte Mertes, Jesuit und Rektor des Berliner Canisius Kollegs, in einem Interview mit der Berliner Zeitung. Er erzählt, daß sich immer mehr Opfer bei ihm melden. Der Jesuitenpater geht davon aus, daß nur an seiner Institution wahrscheinlich mehr als hundert Fälle geben wird. Die Vertrauensbasis zwischen den Opfern, der von den Jesuiten beauftragten Anwältin Ursula Raue, die die Mißbrauchsfälle sammeln und aufarbeiten soll, scheint zwiespältig. Zum einen melden sich bei ihr und Mertes Betroffene auch von anderen katholischen Schulen. Andererseits haben sich einige Opfer eine eigene Vertretung gesucht. (mehr…)

Binnen-I, Unterstrich oder Sternchen?

Jeder, der versucht auch in seiner schreibenden Praxis seine emanzipative Tendenz auszuleben, stößt irgend wann an eine Grenze, die es gilt zu überwinden und fruchtbar zu entscheiden. Denn, daß Sprache Realität konstruiert, dürfte auch Nichtsprachwissenschaftler_innen in den letzten Jahren nicht entgangen sein. Solche blödsinnigen Formeln wie Fördern und fordern oder Humankapital verweisen explizit auf eine bestimmte Ideologie. Noch widerlicher wird es, wenn mensch sieht, wie die Bundeswehr in die Universitäten drängt und dabei ganz erstaunliche, wenn nicht gar orwellsche Sprachverwirrung betreibt. Davon völlig unbeeeindruckt gibt sich die alternative und radikale Linke. Sie entblößt gerne militaristische Sprachkonstruktionen, schafft es allerdings nach Ansicht von Frank A. Schneider, einem feministischen Autor nicht eine sexistische Sprache und Zuschreibungen zu hinterfragen. (mehr…)

Furios – Marktliberal, staatsgläubig, konformistisch und konservativ

Otto Suhr Institut An der FU Berlin existiert seit 2002 die AStA Zeitschrift Out of Dahlem, die nah an den Problemen der Studierenden ist und die Verhältnisse an der Uni kritisch beleuchtet. Seit diesem Jahr gibt es nun offenbar als weitestgehend unkritische Publikation für die unpolitische und zunehmend sozial desinteressierte Studentenschaft das Campus Magazin furios und einen dazugehörigen farblosen Blog. (mehr…)

Südtirol ist nicht deutsch! Sondern scheiße!

Erst die Große Flucht, dann Dresden, letztes Jahr das 1.000-jährige Deutsche Reich und nun alles gemeinsam. Deutschland, Österreich, die Schweiz und Südtirol feierten gestern deutsch vereint nationale Scheiße, die sie Volksmusik nennen und europäisiert als Grand Prix verkaufen. (mehr…)

Werbestrategie Sexismus

Fußball ist nur was für Männer. (mehr…)

Die Partei – Humorlos, apolitisch, irrelevant

Martin Sonneborn, der vermutlich adrett gekleideste Oberguru der als Satire verklärten irrelevanten Sekte Die Partei, poltert seit Tagen in sämtlichen Medien gegen den Parlamentarismus und den Landeswahlleiter, weil dieser ihn nicht mehr mitspielen lassen möchte. Radio Eins findet das witzig. Wenn mensch aber genauer hinhört bleibt von der vermeintlichen subversiven Satire, der politischen Intervention oder kreativen Dekonstruktion sozialer Klischees wenig übrig. (mehr…)

Sexistische Verbalrotze sorgt für Sponsorenflaute

Es hat sich ausgeprollt. Das sexistische Interview des selbsternannten Campus Magazins Furios wird sich demnächst wohl ihrem Namen gerecht verabschieden müssen. Wie der asta Blog der Fu Berlin berichtet, hat der Alumni Verein Ernst Reuter Gesellschaft sich von den sexistischen und vor allem vulgären Inhalten distanziert und wird die Finanzierung des Projektes einstellen. (mehr…)

Lügen, Sexismus und Unternehmertum

Der erotische Semesterplaner von zwei BWL Studenten von der Freien Universität Berlin und der (Alibi-) Frau von der Hochschule für Wirtschaft und Recht scheint Anlaufschwierigkeiten zu haben. Eineinhalb Monate nach dem Erscheinen scheint der breitangelegte ( :lol: ), sexistisch boulevardesken Werbekampagne des Semplaers die Luft auszugehen. Außerdem scheinen die Verantwortlichen, wie der Blog des AStA der FU Berlin schreibt, Leon B., Florian S. und Jasmin S. es mit den Tatsachen nicht so genau genommen zu haben. (mehr…)

Das Jeton, ihr Chef und die Nazis

Ronny Berkahn ist Geschäftsführer der Großraumdisko Jeton an der Frankfurter Allee. Bei ihm treffen sich, nach seinen Angaben, Prolls verschiedener Nationalitäten und aller sozialen Schichten. Gegenüber der taz äußert Berkahn, daß auch Türken und Fidschis bei ihm feiern würden. Den Potsdamer Neuesten Nachrichten erzählt er, daß auch Ausländer und Dunkelhäutige zu Gast wären. Das aber auch sehr viele offensichtlich als Rechtsextreme erkennbare Jugendliche bei ihm verkehren scheint ihm entgangen zu sein. Hooligans, insbesondere vom BFC Dynamo, verkehren sehr häufig im Etablissement von Berkahn. Aber die sind gar nicht das Problem! (mehr…)