Archiv der Kategorie 'Smash Homophobia'

Friedlich, bunt und offen – Nur nicht für TeBe!

Am Sonntag nachmittag überfielen Hertha-Fans, die wahrscheinlich der ultrà Gruppe Harlekins Berlin angehören, einen Wagen der Tennis Borussia Faninitiative We save TeBe, der sich am Umzug des Karneval der Kulturen beteiligte. (mehr…)

Tabubruch – Homosexualität im Fußball

Die Deutsche Akademie für Fußballkultur hat zusammen mit dem Deutschen Sportfernsehen (DSF), das nicht gerade für qualitativen hochwertigen Sportjournalismus bekannt ist, und der Filmproduktion filmworks die Dokumentation Tabubruch produziert und dafür den Grimme-Preis erhalten. Damit setzt sich das DSF erneut mit dem Thema Homosexualität und Fußball auseinander. Schon die ältere Doku Das große Tabu – Homosexualität und Fußball hatte trotz stiefmütterlicher Behandlung im Sendeplan für Kontroversen gesorgt. Der Kampf gegen Homophobie im Stadion, der längst in einigen linken Fankurven Konsens ist, setzt sich nun auf dem grünen Rasen fort. (mehr…)

St. Precario, Chopin oder Crosby

Zwischen gestern und heute leben die Marginalisierten und huldigen dem Heiligen Precarius und seinen Engeln mit Headseat, Plastikhandschuhen, in Schürzen oder sonstwas. Obwohl heute vielleicht auch ein anderer heiliger, melancholischer Antagonist gefeiert werden könnte. Schließlich jährt sich sein Geburtstag zum 100sten Mal. Oder vielleicht sollte Crosbys Hand geküßt werden? Wahrscheinlich aber wohl besser sein Schläger . . .

Kommunist, Jude, schwul und pervers

Der Künstler, Autor kann mensch ihn kaum nennen, Allen Ginsberg war ein wandelndes Geschichtsbuch. Als Kommunist, Jude und expressiver Schwuler zog er sich den Haß beinah jedes american skeletons auf sich. Queer hab ihn selig!

Kollektiver Mißbrauch – Patres, Nonnen und der Klerus gemeinsam gegen die Jugend

Heute hat Ursula Raue, die seit 2006 vom Jesuitenorden zur Aufarbeitung der Mißbrauchsvorwürfe beauftragte Anwältin, einen Zwischenbericht abgeliefert und räumt mit einigen klerikalen und beißenden, römisch katholischen Lainen-Kläffer Mythen auf. Es sind weit über 100 Opfer. Von circa einem Dutzend Täter_innen sind mindestens zwei weiblich. Der Jesuitenorden und der Rest des römisch-katholischen Klerus hat sich um die Opfer nie gekümmert. Ihre Perspektive, ihre Seelsorge und ihr Schmerz wurde abgespalten. Es wurde zum Schutz des Glaubens verharmlost, verdrängt, denunziert und diffamiert. (mehr…)

„Missbrauch ist Mord an der Seele“

Sagte Mertes, Jesuit und Rektor des Berliner Canisius Kollegs, in einem Interview mit der Berliner Zeitung. Er erzählt, daß sich immer mehr Opfer bei ihm melden. Der Jesuitenpater geht davon aus, daß nur an seiner Institution wahrscheinlich mehr als hundert Fälle geben wird. Die Vertrauensbasis zwischen den Opfern, der von den Jesuiten beauftragten Anwältin Ursula Raue, die die Mißbrauchsfälle sammeln und aufarbeiten soll, scheint zwiespältig. Zum einen melden sich bei ihr und Mertes Betroffene auch von anderen katholischen Schulen. Andererseits haben sich einige Opfer eine eigene Vertretung gesucht. (mehr…)

Gott ist die Liebe – Ohne Fleischeslust!

Gott liebt alle. ER ist so blind, wie die Gerechtigkeit. ER schaut nicht nach Wohlstand, Status und Stellung. ER schaut ins Herz und scannt die Tugend. Gott mag sogar Homosexualität und Körper. Nur komisch, daß seine Vertreter_innen da ganz anderer Meinung sind und ständig (sexuellen) Mißbrauch mit vermeintlich schwulen Neigungen ihrer Priester verknüpfen. Dabei verdrängen sie (bewußt), daß körperliche und seelische Mißhandlungen in der Kirche sehr viel differenzierter sind und, wie ich schon an anderer Stelle diese Woche ausgeführt habe, sehr wohl zur körperfeindlichen Theologie des Leibes der römisch katholischen Kirche (RKK) gehören. (mehr…)

Pädophilie kommt von Homosexualität

Seit letzte Woche scheinen sich die letzten Tage der Unfehlbarkeit anzukündigen. Auf diesem Blog polterten einige säkulargläubige Kommunist_innen gegen Antifaschismus als Programm und merken gar nicht, daß sie sich damit – ähnlich wie die Bahamas – zunehmend aus der radikalen und antagonistische Linken verabschieden. Seit der Enthüllung eines Mißbrauchsskandals am Berliner Jesuiten Kolleg Canisius heulen die anderen unfehlbaren katholischen Dogmatiker zusammen mit ihren Opfern und fabulieren über Homophobie in der Kirche, die offenbar die Priesterlämmer zu Pädophilen gemacht hat. Ekelhaft! (mehr…)

Homophobie mit staatlicher Unterstützung

Die Filmarbeiten der Biographie des homophoben Rappers Bushido haben offenbar begonnen. Den Streifen produziert Bernd Eichinger für constantin film. Regie führt Uli Edel, der Experte für den oberflächlichen Film ohne jeden künstlerischen Anspruch. Paßt ja! (mehr…)