Archiv Seite 3

Wenn Wessis Ossis beschimpfen

Eigentlich lese ich Ivo Bozic‘ bissigen Kommentare und überraschenden Beschimpfungen gerne. Auch wenn sie nie an die eloquenten Analysen und subtilen Verbalinjurien von Magnus Klaue heranreichen, lesen sie sich nicht selten, leider in letzter Zeit seltener, erfrischend nonkonformistisch. Aber vor einigen Tagen hat er lediglich billiges Ossi Bashing eines Besserwessi abgeliefert. (mehr…)

Video zu 1.000 Kreuze in die Spree 2010

Video von leftvision zum Antifundiprotest am 18. September 2010 in Berlin

Deutschen- und Fremdenfeindlichkeit, Rassismus sowie ein paar Schwaben

Unbedingt kucken! Vor allem die Jungle World Redaktion sollte sich das definitorische Tohuwabohu rund um rassistisch fremdenfeindliche Deutsch(en)feindlichkeit mal anschauen.

Die bürgerliche Mitte wehrt sich

In Stuttgart geht das heimattreue deutsch christliche Bürgertum auf die Barrikaden, schützt die Bäume und schert sich einen Dreck um Hartz-IV Schnüffelei, Gesundheitsreform, Kopfpauschale und Arbeitsdienst. Geschichtbewußt und klassentreu wird zwar nicht gegen Ausländer_innen geschimpft, aber die Heimat von denen wird dann doch nicht selten in den Orient verlegt. Deshalb müssen die deutschen Bürger_innen auch kräftig gegen die Ergebnisse der Friedrich Ebert Stiftung zu nationalistischen und rechtsextremen Einstellungen in der bürgerlichen Mitte polemisieren und ganz, ganz laut Fälschung rufen. (mehr…)

Optimistisch, engagiert und xenophob

Die aktuelle Studie Jugend in Brandenburg 2010 und seine Ergebnisse wird von der Brandenburger Politik und konservativen Blättern sowie Ökobürger_innen gelobt. Kritik und Bedenken kommen von liberalen und linksbürgerlichen Blättern. So positiv, wie oft behauptet wird, sind die Ergebnisse der Studie mitnichten. Im Neuen Deutschland muß der Verantwortliche für die Studie sogar selbst zugeben, daß die Ergebnisse wenig aussagekräftig und oberflächlich sind. Die Methode erlaubt, anders als die Befragungen der Friedrich Ebert Stiftung zu diesem Thema, kaum ernsthafte Aussagen zu den Befindlichkeiten der Jugend in Brandenburg. (mehr…)

„Keine schwerwiegenden Kopfverletzungen festgestellt“

Heute mal was ganz anderes. Am Samstag Abend boxte Vitali Klitschko in Hamburg gegen Shannon Briggs. Der war ihm nur in den ersten Runden gewachsen. Spätestens ab der sechsten Runde war es eigentlich vorbei. (mehr…)

Gegen rassistische Konstruktionen und Zuschreibungen

Veranstaltungsreihe Playing in the dark oder Die Rassismus-Falle der Werkstatt der Kulturen, empfohlen vom Schwarzen Blog (mehr…)

Betten, Party und ein Boykott

Neben einem grottenschlechten, übel deutschtümelnden Kommentar von Birgit Schmidt und einem völlig uniformiert, undifferenziert sowie unreflektiertem Artikel zur Fankultur gab es aber auch interessante Beiträge in der aktuellen Jungle World. (mehr…)

Deutsch muss sterben

Slime hat eben noch immer Recht. Ihr Titel Deutschland muss sterben bezieht sich zwar auf ein Nazi-Denkmal in Hamburg. Aber die Forderung des Songs ist auch heute notwendig. In Zeiten, in denen Deutschland meint, seine Vergangenheit bewältigt zu haben und etwa das Deutsche Historische Museum dafür kritisiert wird, dass es den NS als gesamtgesellschaftliches Phänomen der Deutschen in seiner neuen Ausstellung Hitler und die Deutschen. Volksgemeinschaft und Gewalt darstellt und damit eben nicht Hitler als den Verführer und alleinigen Schuldigen an der Ermorderung von 6 Millionen Jüd_innen. Anlass für diesen Artikel ist aber nicht ein erneuter rassistischer Übergriff, Brandanschlag oder eine Nazi-Demo, sondern ein Artikel in der sonst so antideutschen Wochenzeitung Jungle World, nämlich der Kommentar Der Campus im Ghetto von Birgit Schmidt. Dabei möchte ich mich in die Reaktionen und Kommentare bei Facebook und Twitter einreihen und etwas näher auf den Inhalt des Jungle World-Beitrags eingehen. Denn der im Duktus einer Kristina Köhler daherkommende Kommentar ist mir einfach zu deutsch. (mehr…)

„Schützen wir die Polizei vor Verdruß und Schererei!“

Großprojekte wie Stuttgart 21, die neu entfachte Diskussion um die Kernenergie, sich verschärfende soziale Schieflagen, Integrationsprobleme und eine zunehmende Gewaltbereitschaft stellen die Polizei vor nicht mehr zu bewältigende Aufgaben […] Dabei tragen meine Kolleginnen und Kollegen die Uniform nicht aus Spaß. Ihnen begegnet ein Klima der Respektlosigkeit und Feindseligkeit. Schon Kinder, aber vor allem Jugendliche und Heranwachsende, machen keinen Hehl daraus, dass sie insgesamt, aber auch in dem von ihnen beanspruchten Gebiet, die Regeln des Staates und den bürgerlichen Gemeinsinn nicht akzeptieren oder nicht als existent ansehen.

Konrad Freiberg heult rum. Alles Gewalttäter – Außer die Polizei!