In der vergangenen Woche sah sich unser Blog einem massiven Angriff ausgesetzt. Geführt wurde er im Auftrag von Roberta Bianchini, die für den Webauftritt der Firmen Neue Babylon Berlin GmbH und K&K – Kino und Konzerte GmbH verantwortlich ist. Der juristische Vorwand für die Attacke gegen uns war eine vermeintliche Urheberrechtsverletzung.

Geschäftsführer des als Non-Profit-Organisation verklärten Babylon sind der berühmt berüchtigte Timothy Grossmann, seines Zeichens Hobbykriminologe mit zu geringem Budget, schneidiger, jedoch erfolgloser Arbeitskämpfer und Aktionskünstler in Sachen absurder Kündigungsgründe sowie Tobias Hackel. Die Rechte für sämtliche Veröffentlichungen auf sämtlichen K&K Webseiten hält Roberta Bianchini, die als Vorwand für den Angriff gegen uns herhalten mußte.

Wir interpretieren die Attacke durch die Juristen der Neue Babylon Berlin GmbH als Einschüchterungsversuch gegen Unterstützer_innen des Arbeitskampfes im Filmtheater Babylon. Wir vermuten hinter dem Angriff den Versuch die zunehmende öffentliche Wahrnehmung der Vorgänge im Kino zu unterbinden und solidarische Aktivist_innen mundtot zu machen.

Juristische Verfahren, massive Repression gegen Mitarbeiter_innen und Unterstützer_innen sind bewährte Taktiken der Geschäftsführung, um arbeitsrechtliche Auseinandersetzungen im Betrieb zu verhindern, in die Länge zu ziehen und so auszutrocknen. Hierbei spekulieren die Verantwortlichen darauf, daß sich die Situation im Betrieb beruhigt und die widerspenstigen Beschäftigten zur Aufgabe gezwungen werden.

Dasselbe gilt für die interessierte Öffentlichkeit. Umso länger die Auseinandersetzungen dauern, umso weniger werden sie öffentlich wahrgenommen. Die Verlagerung der Auseinandersetzungen vor den Richter, verdrängt den Arbeitskampf aus dem Betrieb. Außerdem steigen so die Kosten. Nicht zu verachten ist ebenfalls, daß die Beschäftigten gezwungen werden ihre Aktivitäten aus der Öffentlichkeit in den Gerichtssaal zu verlagern.

Der Angriff auf uns als solidarische Aktist_innen und als Menschen ist unerträglich. Wir verurteilen die Art und Weise, wie die K&K im Allgemeinen und ihr Geschäftsführer Timothy Grossmann im Besonderen mit kritischen Veröffentlichungen umgehen. Allerdings wundern wir uns, daß ausgerechnet das Urheberrecht als Vorwand zum Angriff gegen uns gewählt wurde.

Wir bleiben dran!

Wir unterstützen weiterhin die Beschäftigten im Filmtheater Babylon bei ihrem Kampf für bessere Arbeitsbedingungen!